Von:
Gesendet: Dienstag, 20. November 2001 15:26
An: Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.ca
Betreff: Re: [Freundeskreis-Lorberliste] An Alle
In einer eMail vom 20.11.01 00:54:02 (MEZ) Mitteleuropäische Zeit schreibt Manuela


Aber was hat wohl die Zahl der 5 Brüder zu bedeuten?


Liede Manuela,

die von Dir gestellte Frage bezieht sich auf die <fünf> Söhne des Josef, der vom Herrn als Beschützer für Maria und ihr Jesuskind durch den Herrn in der Mitteilung an den Hohenprister bestimmt wurde. In JJ 001.25 steht dazu: "Betrübe mir den Mann nicht, den Ich erwählt habe; denn gerechter als er wandelt wohl keiner in Israel, und keiner auf der ganzen Erde, und keiner vor Meinem ewigen Throne in allen Himmeln". Was muss doch Josef für ein großartiger Mensch gewesen sein nach den "Standards" des AT!

Dieser vorzügliche Mann hatte 5 Söhne.  Diese 5 Söhne waren ihrem Vater Josef stets bewährte, gute, treue Mit-Helfer, um Maria und ihr Kind in der vom Herrn erbetenen Weise im irdischen Leben zu sichern (während der Jugendzeit von Jesus).

Danach wurden drei aus den 5 sogar Jünger ihres wesentlich jüngeren Stiefbruders (Jesus). Die anderen zwei aus den 5 verblieben als Beschützer für Maria zuhause. Da Josef schon über 70 Jahre alt war als Maria Jesus gebar, hätte er die materielle Betreuung der Maria vermutlich nicht mehr leisten können (weltliche Sicht), als Jesus von zuhause wegging (im Alter von 30 Jahren). Vermutlich hat da Josef ohnehin nicht mehr gelebt; mithin mussten Söhne Josefs sich um die Mutter Maria kümmern (Aufgabenteilung in einer Familie).

Eigenartig ist, dass von der Frau des Josef, die ihm die 5 Söhne gebar, keine Rede ist (ich hab sie noch nichts erfahren). Die Mutter der 5 Brüder wird in der Weihnachsgeschichte nicht erwäht (Josef war ja schon Wittwer).

Bezüglich der Zahl <Fünf> versuche ich mal meine Gedanken dazu mitzuteilen:

Wenn man eine Zahl mit sich selbst multipliziert, erhält man ihre maximale Aussagefähigkeit (ihre maximale Quantität): das ist bei der 5 = 5 x 5 = 25.
Das Quadrat der 5 ist die Erfüllung der 5. Diese Zahl 25 ist recht bedeutend.

Ein <Kind> ist allgemein gesprochen das Produkt der Eltern und damit eines Mannes mit seiner Frau. Das Kind ist das Ergebnis der Vereinigung von Mann und Frau. Ein Kind ist die Erfüllung von Männlich mit Weiblich. Wenn man nun in Ansatz bringt, dass die Zahl des Mannes die 3 ist und die Zahl der Frau die 4 ist (es würde hier zu weit führen, das zu belegen), kann man auch diese beiden Zahlen (die 3 und die 4) mit sich selbst mutiplizieren, um den maximalen Ausdruck der 3 (Mann) und den maximalen Ausdruck der 4 (Frau) zu erhalten. Das Ergebnis ist: 3 x 3 = 9 (für den Mann) und 4 x 4 = 16 (für die Frau). Die Summe aus maximal Mann und maximal Frau ist auch 25.
Also: Ein Kind (5 x 5 = 25) ist die Summe aus Mann und Frau (9 + 16 = 25).

So kann man mit Zahlen, d.h. rein quantitativ oder numerisch, dasselbe ausagen, was man üblicherweise mit Worten (aber nicht exakt) aussagt, denn in jedem Wort liegt eine Interpretationsmöglichkeit (eine subjektive Sinngebung des Wortes). Deshalb sind die Strukturaussagen mit Hilfe von Zahlen nicht anzweifelbar, sie sind eindeutig. Die Bibel (in ihrem alt-hebräsichen Teil = Offenbarung am Sinai am Moses) kann auch "numerisch" gelesen werden.

Für unsere Zwecke bezüglich der Zahl 5: Ein vollwertiges Kind (5 x 5) geht aus vollwertigen Eltern (3 x 3 = 9 + 4 x 4 = 16) hervor, das sagt uns die Numerik. Dabei ist aber Voraussetzung, dass der Mann die 3 und die Frau die 4 ist (das wurde hier nicht belegt, stimmt aber). Das Kind ist die Frucht der Vereinigung von Mann und Frau (des ganzen Mannes mit der ganzen Frau zu einem ganzen Kind).

Das Bisherige bezieht sich aber nur auf ein Kind. Josef hatte aber 5 Söhne.
   
Dazu auch ein Versuch der Deutung: In diesem Miteinander des Mannes (3) mit der Frau (4) und dem Ergebnis des Kindes (5) liegt ein allgemeines Prinzip: eine Systematik, die in vielen Dingen des Erscheinlichen ihren Niederschlag hat.

Bei Josef (und seiner nicht genannten Frau) wird das Zeugen eines Kindes sogar wiederholt; nämlich 5 mal (die 5 Söhne). Das Vollständige eines Kindes wird 5 mal vollbracht: So hat Josef - dieser so vorzügliche Mann - die Anzahl 5 vollständiger Kinder.

Hebt man den oben skizzierten Vorgang der 5 x 5 eines Kindes auf die höhere Ebene der 5 Kinder in ihrer Anzahl, kann man sagen:

Jedes Kind (Sohn) des Josef ist für sich alleine betrachtet ein ganzer Mensch (so wie er sein soll) und die Anzahl 5 sagt dann (nach diesem Prinzip), dass Josef 5 mal diese 5 (eines Kindes) gezeugt hat. Das wäre dann wieder ein Maximum, diesmal allerdings auf die gesamte Zeugungsfähigkeit des Josef bezogen. Oder anders: Alle Eigenschaften die in Josef sind, finden in der Anzahl der 5 Kinder ihren Niederschlag (in jedem Kind mit einer Haupteigenschaft und innerhalb einer solchen Haupteigenschaft vollständig). Alles, was aus Josef herauskommen konnte hat in 5 Söhnen den Niederschlag gefunden.

Und eine Annahme darüber, weshalb über die Frau von Josef nichts bekannt ist: Sie war wohl sein "Dual", seine vollkommene weibliche Hälfte. Und da das Weibliche die Formgebungsmöglichkeit darstellt und das Männliche den Geist, der in der Form seinen Niederschlag findet, war es nicht erforderlich von der Frau zu sprechen (emanzipatorisch Denkende mögen mir bitte verzeihen).

Diese 5 Söhne sind ganze Männer: drei werden später Jünger des Herrn und zwei verbleiben als die Behüter der Mutter des Herrn. Damit haben alle 5 Söhne sehr bedeutende Tätigkeiten, die sie auch gut ausfüllen. Was in ihrem Vater Josef angelegt war, haben sie als seine Söhne dann auch gelebt. Das war dann alles (vollständig), was sich aus Josef und seiner Art (aus dem Hause David) im Diesseits im Wesen seiner 5 Söhne realisieren  konnte. Vielleicht darf man auch sagen, dass diese 5 Söhne einen sicheren Kern (Schutzmantel) um Jesus und seiner leiblichen Mutter herum gebildet haben.

Nun kann man einwenden, das habe Gott doch gar nicht nötig gehabt. Das ist richtig, aber die Bibel will uns ja sagen, wie es auf Erden (bei uns und zwischen uns) sein soll, und nicht, wie es bei Ihm ist, wenn er alleine wäre.

Mir ist das einleuchtend, kann mir aber gut vorstellen, dass man das für reine Zahlenakrobatik halten kann und wird: es ist mein Verstehen der Zahl 5 bezogen auf die 5 Söhne des Josef.

Liebe Grüße

Von Manuela:

Lieber Gerd-Fred,
ich danke Dir für diese sehr ausführliche Erklärung. 

Wenn Du sagst, die 5 Söhne sind sozusagen das Maximum (Optimum) von Josef,
dann tritt hier doch wieder ein Vollkommenes, Vollendetes auf. Diese 5 sind
auch noch aus einem Weiblichen (Liebe) und Männlichen (Weisheit) entstanden.
Liebe und Weisheit sind doch die zwei besonderen Grundeigenschaften, aus denen
alle anderen göttlichen Eigenschaften hervorgehen.
Sind das vielleicht die restlichen 5 göttlichen Eigenschaften?

Mir sind noch ein paar Gedanken dazu gekommen: Die Zahlen 1, 3, 7 und 12
haben ja mit dem Göttlichen wohl auch einiges zu tun. Der EINE Gott, die DREI
"Wesensglieder": Vater, Sohn und Heiliger Geist, die SIEBEN göttlichen
Eigenschaften (Sanftmut, Geduld, Liebe, Weisheit, Barmherzigkeit, Ordnung, Ernst)
und die 12 Jünger.

Jesus war der EINE, mit Josef und Maria hat er die DREIHEIT: Vater,
Mutter,Kind gebildet.
Die FÜNF Söhne stehen auch zwischen Josef und Maria, zusammen mit Josef und
Maria bilden sie die SIEBEN. Aus diesen SIEBEN sind DREI zu den ZWÖLFEN
gewandert (Jüngern).
Bildlich würde das so aussehen:

X X X X X X X X X X X X 12 Jünger 
/ / /
X X X X X 2+5=7 Eigenschaften
X X 
Vater Mutter Dreiheit
(Weisheit) (Liebe) 
X Einheit
Jesus 

Sind die 5 Brüder vielleicht die fehlenden 5 Eigenschaften?
Diese Zahlenspiel hat mich schon länger beschäftigt, aber ich komme (noch?)
nicht ganz dahinter.

Sehr liebe Grüße von Manuela

Von:
Gesendet: Freitag, 23. November 2001 13:48
An: Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.ca
Betreff: [Freundeskreis-Lorberliste] Strukturen (Muster) im Wort Gottes
In einer eMail vom 22.11.01 11:58:15 (MEZ) Mitteleuropäische Zeit schreibt h.m.osiander@gmx.de:


Darum versuche ich es verbal zu erklären:
Jesus ist unser EIN und alles :-) , er ist die Einheit, Göttlichkeit;
mit Maria und Josef bildet er das Urbild von Vater, Mutter, Kind -Dreiheit,
dies kann mit dem göttlichen Vater, Sohn und Heiliger Geist in Bezug gesetzt
werden.

Nun kommt die nächste Stufe, der 7   .  Der Vater (Josef) symbolisiert die
Weisheit, die Mutter (Maria) die Liebe. Der restlichen göttlichen
Eigenschaften
sind Fünfe:  Geduld, Barmherzigkeit, Ernst, Wille, Ordnung.
(Statt Sanftmut gehört der Wille dazu; nanu, hat sich da in meiner
vorvorigen Mail doch ein Fehler eingeschlichen, könnte etwas mit mir zu tun haben!)
----------------------------

-

Liebe Manuela,

mit Deiner Zuordung von Jesus (1) zu Maria und Josef (zusammen 3), sodann Josef mit Maria und den 5 Söhnen (zusammen 7), sowie der Mitteilung, dass die 12 überall auftaucht, hast Du auf eine Abfolge (1-3-7-12) aufmerksame gemacht, die als eine allmeine Struktur, als ein allgemeines Muster aus sehr vielen Dingen in der Schöpfung ersichtlich werden kann.Du sagst ja auch, dass das einen archetypischen Charaker hat.

In "Die Haushaltung Gottes", HHG 01.005 (Das Geheimnis der Schöpfung) wird uns dazu Wichtiges gesagt: Die Gottheit, die Einheit (1) beabsichtigt etwas aus sich freizusetzen (Gott will erschaffen). Damit wird die (eine) Schöpfung angestoßen (bewirkt: "Es werde Licht!"). Vor diesem Beginn des Erschaffens ist alles noch in EIN-heit; alles ist noch "in" Gott; IHM gegenüber existiert es noch nicht: ein Erschaffen soll erst beginnen.

Den Ablauf des Erschaffens und die dabei verwendete Struktur ersehen wir dann ab HHG 01.005,12: "Und siehe, da wurden gebildet drei (3), und aus ihnen (denen) gingen hervor sieben (7)"

Im rein-geistigen des Erschaffens ist das die Abfolge: 3 aus der 1 und 7 aus diesen 3 (oder von der 1 über die 3 zu den weiteren 7 = 10 Erschaffene oder 10  Zustände oder Grundeigenschaften (ur-geschaffene Geist-Qualitäten), oder, oder,...) aus der Ein-heit (1) heraus; von der Ein-heit veranlasst (gewollt).

Wichtig ist dabei zu sehen, dass die Ein-heit auf einer anderen Ebene ist als die im ersten Schritt Erschaffenen: sie sind ja "Abkömmlinge" oder erschaffene (ur-erschaffene) Wesenheiten. Die Erschaffenen sind ja Nachgelagerte und deshalb auf einer Ebene darunter. So entsteht das (kabbalistische) Bild

a)                                        Ein-heit                         Anzahl  1                  
                 
                      ----------------------------------------------------

b)                                "gleich" der Gottheit

                      "gleich" Liebe              "gleich" Licht    Anzahl  3                                         
                      -----------------------------------------------------

c)                      Liebe                            Weisheit

                                           Wille

                        Ordnung                         Ernst

                                          Geduld

                                      Barmherzigkeit                    Anzahl  7
                         -------------------------------------------------                     

Da die Ein-heit (vor) außerhalb der von ihr veranlassten Schöpfung ist, ist das für die Erschaffenen nicht denkbar (nicht begreifbar). Sie könnte "Ur-Einheit" (Ebene a) genannt werden. Sie wird AIN SOPH AUR genannt:
           AIN      =  das Absolute (AIN)   plus
           SOPH  =  die Unendlichkeit (AIN SOPH)  plus
           AUR    =  grenzenloses Licht (AIN SOPH AUR).
           

Das Zählen beginnt erst mit den Erschaffene, mit dem, was aus der Ein-heit (Ebene a) austritt. Hier haben wir die Anzahl 3 der Ebene b) und die Anzahl 7 der Ebene c). Im Hebräischen bedeutet das Wort für "zählen" auch "denken". Was gedacht oder gezählt werden kann ist innerhalb der Schöpfung: außerhalb der Schöpfung ist alles un-denkbar.

Man spricht in der Überlieferung aber nicht von "Ebenen" sondern von Welten. Diese Welten für a), b) und c) bestehen im Geistigen. Erst im Konkreten (in den materiellen Welten: konket = hart) ist dann die Anzahl 12 von Bedeutung. Das ist dann die Ebene d) oder Welt der Formen.

a)  ist die Welt der Kraft (ATZILUTH) (vgl. HHG 01.005,1-11)

b)  ist die Welt der Struktur (BRIAH):
   "gleich der Liebe, dem Licht und der Gottheit" HHG 01.005,12)
    Die Struktur Gottes ist Liebe, Weisheit, Wille (= 3)

c)  ist die Welt der Bewegung (YETZIRAH)
    "gleich den sieben Geistern Gottes" HHG 01.005,12)
    Die Bewegung in der Schöpfung geschieht durch Liebe, Weisheit
    Wille, Ordnung, Ernst, Geduld, Barmherzigkeit (= 7)

d)  ist die Welt der Form (ASSIAH)                             
    alles im Kosmos Geformte; unser gesamtes Diesseits.
    Die Form ist in der 12 vollkommen: 12 Jünger, 12 Stunden, etc.                                  
                                                                    
Diese zentrale Struktur kommt selbst im Charakter der 22 Buchstaben des Hebräischen (der Sprache von Gott an Moses) zu Ausdruck (ist darin enthalten):  

Drei      Mutterlaute   (Buchstaben)        entsprechend der Ebene b)
Sieben  Doppellaute  (Buchstaben)        entsprechend der Ebene c)
Zwölf     Einfachlaute (Buchstaben)        entsprechend der Ebene d)
----------
= 22  

So kann man sagen: In allem Geschaffenen liegt die Struktur  der 3, mit der 7 und mit der 12. In HHG 01.005 (Das Geheimnis der Schöpfung) wird uns auch durch Lorber ein Fenster zu diesem uralten Wissen geöffnet.

Liebe Grüße
                          


                                                            * * * * * * *

Von Manuela:

Lieber Norbert,
mit dieser begrenzten Anzahl von Schreib- und Malmöglichkeiten ging es
leider nicht besser (es kann nichts unterstrichen oder vergrößert werden,
jedenfalls hab ich dann noch nicht herausgefunden, wie das in einer e-mail
geht!).

Darum versuche ich es verbal zu erklären:
Jesus ist unser EIN und alles :-) , er ist die Einheit, Göttlichkeit;
mit Maria und Josef bildet er das Urbild von Vater, Mutter, Kind -Dreiheit,
dies kann mit dem göttlichen Vater, Sohn und Heiliger Geist in Bezug gesetzt
werden.

Nun kommt die nächste Stufe, der 7 . Der Vater (Josef) symbolisiert die
Weisheit, die Mutter (Maria) die Liebe. Der restlichen göttlichen Eigenschaften
sind Fünfe: Geduld, Barmherzigkeit, Ernst, Wille, Ordnung.
(Statt Sanftmut gehört der Wille dazu; nanu, hat sich da in meiner
vorvorigen Mail doch ein Fehler eingeschlichen, könnte etwas mit mir zu tun haben!)

Meine Vermutung ist, dass die 5 Brüder diese restlichen Eigenschaften
symbolisieren, da Liebe und Weisheit die Eigenschaften sind, aus denen alle
anderen entspringen. Außerdem hat Gerd-Fred mich noch dazu ispiriert, weil
er ausführte, dass die ausgedehnteste (optimalste) Zahl eines Kindes die 5
sei, und weil es auch noch 5 Kinder sind, es sozusagen auch noch das Optimum des
Josef ist, das er erzeugen konnte (Oder Gerd-Fred, habe ich das richtig
verstanden?). Ich mutmaße daraus, dass es sich bei diesen Fünfen (Kinder,
oder Eigenschaften die aus Weisheit und Liebe entstehen können) um ein
weisheitsvolles (oder archetypisches) Bild und tatsächlich um die göttlichen 7
Eigenschaftenhandelt.

Nun gehts zur Zwölf.
Die 12 taucht ja auch überall auf. Die 12 Jünger, 12 Monatstugenden von
Rudolf Steiner, die 12 Töchter des Königs in dem Märchen "die zertanzten
Schuhe" (wahnsinnig interessant, könnte ein Schlüssel zum Verständnis der 12 sein),
12 Meridiane in der chinesischen Medizin auf denen die Akupunkturpunkte
sitzen (+ 2 Hauptmeridiane die alle anderen beeinflussen = Jesus?)

Warum jetzt gerade 3 Brüder von Jesus zu den anderen 9 Jüngern kommen, ist
mir noch nicht ganz klar. Vielleicht spielen sie eine ähnliche Rolle zu den
anderen 9 Jüngern, wie die Liebe und Weisheit zu den anderen 5 göttllichen
Eigenschaften?

Wie gesagt sind dies alles meine Mutmaßungen. ob´s so stimmt??
Liebe Grüße, 
Manuela


                                                    *  *  *  *  *  *  *

 

Von:
Gesendet: Mittwoch, 21. November 2001 21:22
An: Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.ca
Betreff: [Freundeskreis-Lorberliste] Jesus, Maria u. Josef (Weihenacht)
Lieber Hans,

im Zusammenhang mit unseren Betrachtungen zur Weihnachtsgeschichte (Werk "Jugend Jesu") hast Du auch gefragt, was die Namen <Jesu> und auch <Immanuel> aussagen (Inhalte dieser Namen des Herr):

Ich will mal zusammenstellen, was mir hierzu bekannt ist:

Der Name JESUS:

Im Lexikalen Anhang zum GEJ steht unter <Jesus>: die lateinische Form des Namens <Jeschua> oder <Jehoschua = Jehovas> = "Gotteskraft (lt. Himmelsgaben I/20, Fußnote).

Wichtig ist wohl der Hinweis, dass <Jesus> die lateinische Fassung eines hebräischen Gottesnamens ist. Kann jemand - der mit Latein vertraut ist - sagen, ob es dann nicht <JESU> (ohne Endung-"s") heißen müsste? Auch am Kreuz sind ja nur 4 Zeichen (Buchstaben) angebracht gewesen.

Die Zahl 4 ist bedeutend, denn sie ist 2 x 2 = 4 und besagt: größt-mögliche Ausdehnung der 2. Die 2 ist das Gegenüber der 1. Die 1 ist die Ein-heit; die 2 ist das aus der 1 Herausgestellte: das was der 1 gegenübersteht. Oder in Worten: Die Schöpfung trat aus der Ein-heit hervor und hat in der "vier" ihre maximale Ausdehnung. So ist auch Gott anwensend in seiner Schöpfung in der dazugehörigen größmöglichen Ausdehnung: Der Herr ist alles in allem Seiner Schöpfung.

Da der Ursprung des Namens <Jesu> im Hebräischen (AT) liegt, kann man, wenn man den großen Kenner des Hebräischen des AT zu Rate zieht (F. Weinreb), sagen:

Der Name <JESCHUA> hat im Alt-Hebräischen folgende Bedeutung. Man beachte dass in <JESchUa> der Name <JESU> mit-enthalten ist.

In den biblischen (alt-testamentlichen) Berichten wird gesagt, dass <Josua>, der in Übersetzungen meist als <Jehoschua> bezeichnet wird, von Moses einen neuen Namen erhielt. Ab Mose wird Er mit <Jeho>, der Name des Herrn, bezeichnet (Jeho-schua). Dem Name <Jeschua> wird der Buchstabe <ha> eingefügt (vgl. von <Abram> nach <Abraham>). Es heißt, so weiß man aus der Überlieferung, dass <Josua> vom Himmel her wusste, was die Welt (geistig), oder, was das gelobte Land ist.

Es handelt sich somit um "alte" Formen des Namens des Herrn. Dabei spielt die Vokal-Setzung im Namen eine wichtige Rolle (deshalb auch variirende Namen), denn im Hebäischen werden die Vokale ja nicht geschrieben. Seit Mose findet der Name <Jeho> (und damit <Jehova>) Verbreitung in der Schrift.

Über den Namen <Jehovah> weiß man, dass man diesen Namen wegen seiner Heiligkeit und der Demut, die für den Menschen damit verbunden ist, nicht wagte auszusprechen, ja gar nicht aussprechen konnte, wenn auch wolte. Deshalb hat man den Ersatz-Namen <Adonai>  benutzt; das heißt "Herr" und in diesem Zusammenhang >Gott, der Herr>, um nicht <Jehovah> zu versuche zu sagen  (weil man es als Religöser auch nicht wagte auszusprechen). Denn: Mir diesem Namen ist die Welt erschaffen worden; und deshalb steht es den Menschen nicht zu, diesen Namen sprechen zu wollen. Die Schöpfung ist ja mit dem Wort gemacht: mit der artikulierten Aussprache von Idee und Wille: mit der Liebe und der Weisheit, die im Wort Gottes enthalten ist. Deshalb wäre es vermessen, wollte man versuchen, den Namen Gottes zu sprechen.

Der Name >Jesu> kommt zu uns aus der Zeit der Stammväter des AT (Abraham, Isaak und Jakob) und hieß <Josua> oder auch <Jehoschua>. Ab Mose dann <Jeho> bzw. der "nicht-aussprechbare Name" <Jehovah> und damit <Adonai> als aussprechbarer Gottesname, ein zulässiger Ersatz; weil das Wort <Adonai> "nur" Herr bedeutet.

Den Namen <Jehovah> hat man insbesondere deshalb nicht ausgesprochen, weil er aus den Buchstaben Jod-He-Waw-He besteht und in der Zahlenstruktur 10-5-6-5 = 26 ist. Das ist das TETRAGRAMM mit dem die gesamte Welt (Himmel und Erde) gemacht ist (hier sind dann Bezüge zur Kabbala).

Ich schließe daraus: Schon im Alten Bund (gesamtes AT) war der Name des Herrn schon immer das, was wir unter unserem "Herrn in Jesus" zum Ausdruck bringen. Damit ist lt. Neuem Bund der Herr (Adonai) schon immer der Inhalt der über viele Jahrhunderte leicht abgewandelten Namen <Jehovah>, <Jeho> bzw. <Jehoschua>.)  Die Modifikationen des Gottesnamens liegen aber insbes. in der Melodie der Aussprache des Gottesnamens und somit an den eingefügten Vokalen.

Die Namens-"Erweiterung" durch Mose auf <Jehovah> und damit auf das TERAGRAMM (J-H-W-H) = 10-5-6-5 = 26 (die 26 Geschlechter des gesamten Pentateuch (Thora; 5 Bücher Mosis) ist eine große Vertiefung. Hier war ja auch die dazugehörende Offenbarung an Moses auf dem Sinai; diese Offenbarung kannte man bei den alten Vätern davor ja noch nicht. Von Interesse ist auch, dass die "Geschichten" der 26 Geschlechter (Adam bis Mose: der gesamte Petateuch) alle Wege des Herrn in seiner Schöpfung bezeichnen und damit unser Leben in allen seinen möglichen Variationen beschreiben. Da kann man ein wenig hineinschauen, wenn man sich mit dem inneren Sinn des AT (der 5 Bücher Mose, insbes der Genesis) befasst.

Alle Vor-Bildungen des AT wurden dann durch die leibliche Anwesenheit des Herrn in Jesus erfüllt (Jesus hat die Schrift (das AT) erfüllt). Und all das begann mit der Weihnachtsgeschichte, die so wundervoll in "Jungend Jesu" von Lorber für uns aufgezeichnet werden durfte.

Der Namens-Inhalt <JESU> ist "Gott, der Herr" in Seiner Unendlichkeit, Allmacht, Liebe, Weisheit und auch Seiner äußeren Gestalt als Mensch dieser Erde: als Schöpfer Himmels und der Erde und als stets anwesender alleiniger Gott und Herr in allem Seiner Schöpfung; Er ist alles in allem.

Liebe Grüße


  
                                                 *  *  *  *  *  *  *

Von:
Gesendet: Donnerstag, 22. November 2001 10:42
An: Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.ca
Betreff: Re: [Freundeskreis-Lorberliste] Latein, Luther, eingedeutscht.
In einer eMail vom 21.11.01 23:02:29 (MEZ) Mitteleuropäische Zeit schreibt Norbert-H


zu JESU oder JESUS:

Gefragt wird: wer oder was, also Nominativ! lateinisch jesUS,
präzise also: der JESUS!
Die Abart JesU kommt vom Sprachgebrauch des Namens Jesus nicht im einfachen
Nominativ, sondern meist im Genitiv oder Dativ oder Akkusativ, dann jesUM,
als
Beispiel: Wen sollten wir uns zum Beispiel nehmen, den jesUM.
Oft bei Luther so gebraucht und bei anderen Lateinern zu dieser
spätmittelalterlichen
Zeit.
Genitiv und Dativ, also Frage dort: WESSEN? bzw. WEM?  wird beantwortet mit
jesU.



Also wessen Kreuz tragen wir, jesU Kreuz.
Wen nagelten sie ans Kreuz, jesUM.
Wie hieß der Mann dort, jesUS.
Wessen Worte erinnern wir da, jesU.
Wem wurde die Seite aufgestochen, jesU.

Und so weiter und so weiter. Das soll uns aber nicht allzu sehr stören.
Jesu Geschichte (wessen!) ist korrekt, aber auch in deutscher Fassung,
Jesus's Geschichte (wessen!) ist auch korrekt.
Jesum in sich zu spüren (Lutherfassung) ist dasselbe für uns deutsche wie
Jesus in sich zu spüren (wen oder was).
Jesu wurde Unrecht zugefügt (latinisiert!) genau wie
Jesus wurde Unrecht zugefügt (wem, verdeutscht!).

Ende. Noch mehr Einlateinisierungen finden wir bei Swedenborg, da geht es
richtig
ins Eingemachte. Aber heute nicht!

Dein Norbert.


Lieber Norbert,

wenn ich mich zu Dir beamen könnte, würde ich Dir einen dicken Bruderkuss verpassen. Eine wundervolle Lateinlektion von Dir! Du musst aber ein guter - auch braver - Gymnasiast (ich meine nicht die Turnerei) gewesen sein, dass Du das alles noch so toll parat hast; Lateinlehrer warst Du ja nicht, hast eine andere "Uni-Form" getragen. Danke für die "Aufhellung".

Liebe Grüße

Von:
Gesendet: Donnerstag, 22. November 2001 23:47
An: Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.ca
Betreff: Re: [Freundeskreis-Lorberliste] Jesus, Maria u. Josef (Weihenacht)
In einer eMail vom 21.11.01 21:53:51 (MEZ) Mitteleuropäische Zeit schreibt amadeus@indication.de:


Was den Namen Immanuel betrifft, unter dem Jesus im AT angekündigt wurde, so soll das heißen "Gott
mit uns." - - - "Jesus" wäre dann kein Widerspruch zu "Immanuel" aus dem AT, sondern dessen Erfüllung, nicht wahr ?

Lieben Gruss

Hans
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-


Lieber Hans,

Du hast die Frage nach dem Gottesnamen <Immanuel> hiermit schon beantwortet. Die rechte Schreibweise wird aber wohl die mit dem Anfangsbuchstaben "E" sein: <Emanuel> = "Gott mit uns".

In GEJ 07.188,15 sagt der Herr: "So ihr (Juden und Pharisäer) Jesajas gelesen und nur in Wenigem verstanden habt, so müsset ihr denn doch wissen, was das sagen will: >Eine Jungfrau wird uns einen Sohn gebären, und sein Name wird sein 'Emanuel', das heißt 'Gott mit uns'!< Hat sich denn das nicht wie auch alles andere eben an mir erfüllt?!" In dieser Textstelle des GEJ wird der Wortlaut "Emanuel = Gott mit uns" aus der Prophetie des Jesaja (<Isaias>) übernommen.

Und ergänzend dazu in GEJ 07.197,11: (Das Volk):... Wir wissen aber, dass allen Juden ein Messias verheißen ist, dessen Name groß sein wird; denn Er wird heißen Immanuel, das ist: Gott mit uns. Dieser Mensch (Jesus) ist das sicherlich; denn woher käme ihm sonst solche Macht und Weisheit?" Das Volk selbst hatte also begriffen, wer Jesus ist, die Sadduzäer (Zyniker; nicht an das Jenseits glaubend) aber wollten das nicht begreifen.

Damit haben wir im GEJ (nahe beieinander) zwei leicht abweichende Namensangaben: <Emanuel> und <Immanuel>.

Und zusätzlich steht in JJ 171.25 mit Hinweis auf diesen Namen Jesu: "Kennst du den Sohn, den eine Jungfrau gebären wird und wird Ihn heißen <Immanuel>!?" und weiter in Ziff. 26: "Siehe, das alles bin Ich!" sagt das Jesuskind von sich.

Verwunderlich ist, dass mal der Buchstabe "E" mal "I" am Wortanfang dieses Gottesnamens verwendet wird. Es handelt sich hier nicht um einen Vokal, sondern um den ersten Buchstaben des hebräsichen Alphabets: das ist <Aleph> = A = 1 und kann in der Übersetzung aus dem Hebräischen (in unserem Alphabet) auch als "E" oder "I" geschrieben werden (bedeutet aber als die <Aleph> dasselbe).

Diese 1 = <Aleph> ist das noch nicht Geteilte, ist die Einheit vor der Schöpfung: ist jener Zustand, aus dem alles kommt = Gott in Seiner Einheit, d.h. bei Sich Selbst (noch vor (außerhalb) der Erschaffung der Welt). Von diesem "A" ("E" oder "I") geht die Entwicklung über die <Mem> (= M = 40) in die Zeitlichkeit (in der materiellen Schöpfung besteht Zeit, nicht außerhalb), denn "M" (40) ist die Hieroglyphe für Wasser (Wasser = Zeit, Verlauf, Dauer, Welle). Von hier dann zur <Nun> (= N = 50), in den Zustand des Neubeginns. Dann folgt erneut das "A" <Aleph> bzw. "E" oder "I" = die 1 für den ungeteilten Zustand (Gott in Seiner Einheit). Und abschließend der Buchstabe <Lamed> (= L = 30); das ist der Zustand, der weiterbringt (als Bild oder Hieroglyphe der Ochsenstachel).

Setzt man den Gottesnamen <EMANUEL> unter Ansatz der Aussagefähigkeit der verwendeten hebräischen Buchstaben (die den Charakter von Hieroglyphen haben ) zusammen, ergibt sich folgende Aussage über den Inhalt dieses Gottesnamens:

Gott geht aus Seiner Ungeteiltheit (Aleph = E) in die Zeitlichkeit, d.h. in Seine Schöpfung (Mem = M) und bewirkt dort einen Neubeginn (Nun = N) und dies ist Gott der Ungeteilte (Aleph = E), der alles in Seiner Schöpfung weitertreibt bzw. veranlasst (Lamed = L).

Das ist EMaNuEL:
"a" und "u" sind Vokale im Wort um es aussprechen zu können; um diesem Gottesnamen mit diesen beiden Vokalen die Sprachmelodie zu geben, denn in allem liegt ein Ton und Töne ergeben Melodie (entsprechen der Seele im Wort).

So wird verständlich weshalb EMaNuEL "Gott mit uns" heißt:  

E = Gott der Herr            
(der EINE; der "Alles in Allem")
M = ist bei uns                 (ist in der Zeit; in Seiner Schöpfung)
N = wegen des Neubeginns (der Rückkehr zur EIN-heit wegen)
E = als Gott den Herrn   
(als der alleinige Herr und Gott)
L = mit Seinen Anstößen
(und wirkt auf die Geschöpfe ein).
----------------------------
 =  EMaNuEL                       = (Gott mit uns)  

Da insbesondere der Prophet Jesaja (Isaia) der Ankündiger des Herrn in Jesus (des Messias = Kristos (Griechisch)) aus der Zeit des AT ist (in einem Weihnachtslied heißt z.B. "Was uns Jesaja sang ...") und den Herrn mit dem Gottesnamen <EMaNuEL> benennt, findet man verständlicherweise nichts in der Literatur der Juden des AT, denn Er ist als Messias nicht anerkannt. (Ich konnte dazu nichts finden.)

Laut GEJ (siehe oben) heißt "Gott mit uns" mal <EMaNuEL>, mal <IMMaNuEL>. Vermutlich ist <Immanuel> eine nicht hebräische Schreibweise des Namens (???): wahrscheinlich Aramäisch.

Zur Zeit des Herrn im Menschensohn (Jesus auf Erden) war Aramäisch die Umgangssprache. Das Alt-Hebäisch (aus der Zeit Mosis) war "nur" die Sprache der Thora und damit dem Tempel und seinen Schriftgelehrten vorbehalten. (Analogie: Latein der Bibel und kath. Priester (vor Luther).) Die Überlieferung sagt: die Offenbarung am Sinai (an Moses) wurde von Gott nicht nur dem Inhalt nach, sondern auch der Form nach (aller Schriftzeichen des Hebräischen) den Menschen gegeben. So isdt es dann niht erheblich, ob Sandkrit "älter" ist als Hebräich. Auf das Hebräische kommt es an, denn es ist die Sprache des Buches (der Thora; der Offenbarung des Herrn an alle Menschen).

Gestützt auf den göttlichen Ursprung des Hebräischen wird dann verständlich, dass jeder Buchstabe des Wortes der Thora eine tiefe Bedeutung hat und mit den einzelnen Worten des Buches Strukturen gebildet werden können (aufgrund der  Zahlenwertigkeiten der 22 Buchstaben). Diese Strukturen in den Worten (Numerik) zeigen auf, wie die Welt "gebaut" ist und wie das gesamte Erlebnis-Spektrum der Menschen ist. Zum Vergleich: siehe Angaben zu dieser "göttlichen" Sprache in "Die geistige Sonne", Abschnitt "Sonnenpalast" (auf einer der oberen  Plattformen des Palastes).

Liebe Grüße

                                                *  *  *  *  *  *  *

Von: Hans 
Gesendet: Freitag, 23. November 2001 19:47
An: Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.ca
Betreff: Re: [Freundeskreis-Lorberliste] Jesus, Maria u. Josef (Weihenacht)

Lieber Gerd Fred,
 
was Deine Zahlen- und Buchstabendeutungskenntnisse betrifft, so muß ich nur staunen. Ich kann das nur zur Kenntnis nehmen und dazulernen, aber nicht mitreden. Die "Himmelsgaben" gingen auch auf Zahlendeutung ein, was Deine Angaben bestätigt: 
 

13.10.1842

04] In dem endlos tiefen Zeiten- und Ewigkeiten-Raume wurden nach der Zahl 3 und 7 in der endlosesten Zahlenfülle Geister, Mir ähnlich, von Mir aus ins freie Dasein hervorgerufen. -

26.3.1864

 02] Denn wer besonders die Gestalt der alten arabischen Ziffern nur mit einiger Aufmerksamkeit betrachtet, der wird in ihrer Gestalt auf dem Wege der Entsprechung ganz etwas anderes ersehen, als nur die tausend Einheiten bei der Zahl Tausend, sondern wie Ich sagte, ganz etwas anderes.

   03] Die Zahl 1000 stellt mit ihrem Einser Mich in der menschlichen Persönlichkeit dar; und die drei auf den Einser folgenden Nullen stellen Mich in der Fülle Meiner göttlichen Dreifaltigkeit dar. Und so ist der Ausdruck "Tausend Jahre" dahin zu verstehen, daß die Zahl 1000 Mich Selbst in der Fülle Meiner Göttlichkeit entsprechend darstellt (Jesus - Jehova - Zebaoth Immanuel). Das Wort "Jahr" aber stellt die Zeit vor, in welcher Ich bis ans Ende an der Spitze der Herrschaft

Hinzukommt auch noch die Zahl des Menschen (666), die in ihrem negativen wie positiven Sinne schon gut erklärt wurde.

 

Herzlichen Gruss
 
Hans
 
Von: myrta
Gesendet: Samstag, 24. November 2001 02:29
An: Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.com
Betreff: [Freundeskreis-Lorberliste] Maria und Josef

Wichtigkeit: Hoch
 J. Lorber: 'Robert Blum' ('Von der Hölle zum Himmel')
 

                                    jl.rbl2.151. Kapitel

01] Rede Ich: "Ja, du Mein liebster Freund, wenn du schon das für einen vollkommenen
Himmel ansiehst, was im Grunde noch so ganz eigentlich kein Himmel ist, sondern nur eine etwas bessere Geisterwelt, in welcher der eigentliche Himmel erst anfängt, in den Geist des Menschen einzufließen, auf daß er aus demselben heraus es neu gestaltet wird - was wirst du denn erst dann sagen, so du in den wirklichen Himmel aus dir selbst heraus eingehen wirst?
   02] "Ich sage dir für ganz bestimmt, daß dies alles nur ein Voranfang des Voranfanges zum Eingange ins wahre Himmelreich ist. Schau, diese Urväter, Propheten, Apostel und die Mutter Maria mit dem Joseph könntest du ja gar nicht ansehen und das Leben behalten, so sie sich dir zeigeten in ihrer eigentlichen Himmelsgestalt. Aber mache dir nur nichts daraus, denn deshalb bin Ich Selbst da, um euch alle nach und nach in den wahren Himmel einzuführen. Und Ich meine, daß Ich den besten Weg wohl am besten kennen werde!"

                                                *  *  *  *  *  *  *

Von: Hans 
Gesendet: Sonntag, 25. November 2001 11:39
An: Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.ca
Betreff: [Freundeskreis-Lorberliste] Jesu Brüder und Jünger

Lieber Hans: Du hast in Deiner Mail vom 16.11.01 gefragt, welche der drei Stiefbrüder des Herrn (Söhne des Josef) auch Jünger des Herrn waren. Ich weiß es nicht. Sage es uns bitte, denn diese Frage ist noch offen.

 
Liebe Freunde, lieber Gerd Fred,
 
ich weiß es nicht ! Vielleicht kannst Du die Antwort durch Namensdeutung geben. Wie kann es zu so unterschiedlichen Namen der Söhne Josefs kommen ! Ich kenne mich damit nicht mehr aus. Folgende Namen kommen in allen Offenbarungen vor: Joel, Joses, Simeon und Jakob. Diese Namen aber sind einer Abklärung würdig: "Samuel" bzw. "Johannes". Das sind doch nicht dieselben Menschen, oder wie seht Ihr das ?
 
 
1. In JJ hat Josef keinen Sohn namens Johannes, dafür einen Samuel.
 
[JJ Kapitel 13,7-8] 
Du, Joel, sattle die Eselin für Maria, und nimm den Sattel mit der Lehne; und du, Joses, aber zäume den Ochsen, und spanne ihn an den Karren, in dem wir Lebensmittel mitführen wollen!  Ihr drei, Samuel (?), Simeon und Jakob, aber bestellet den Karren
 
2. In den Himmelsgaben heißt es , daß drei von den fünf Söhnen Josefs mit Jesus zogen: Jakob, Simon und Johannes. Wer ist plötzlich Sohn "Johannes" ?
 
[HiG.03_64.03.18,17] Drei von diesen Brüdern zogen mit Mir, nämlich Jakobus, Simon und Johannes (?); zwei aber (Joel und Joses) blieben daheim und betrieben des Josephs Handwerk fort und pflegten die Maria bis dahin, als Ich sie dem Johannes zur weiteren Pflege übergab.
 
 
Wer sind denn die Jünger Jesu, wer davon ist ein Sohn Josefs:
 

[GEJ.01,134, 10,]  Und er rief seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen Macht .... Die Namen aber der zwölf Apostel sind diese:

 
1. Simon Petrus  [GEJ.01,42] Und er führte ihn zu Jesus. Als ihn Jesus sah, sprach er: »Du bist Simon, Jonas Sohn; du sollst Kephas heißen« (das heißt übersetzt: Fels).
 
2. Andreas [GEJ.01_134,03]Bruder des Simon Petrus 
 
3. Jakobus  [GEJ.01_134,03] Sohn des Zebedäus
 
4. Johannes  [GEJ.01_134,03] Bruder des Jakobus, Sohn des Zebedäus
 
5. Philippus  [GEJ .01,44] Philippus aber war aus Bethsaida, aus der Stadt des Andreas und Petrus
 
6. Bartholomäus
 
7. Thomas  [GEJ .02,02,9] Er kommt, Herr, soll ich ihn hereinrufen, diesen Zwieling (Zwilling von Andreas)?
 
8. Matthäus [GEJ.01_134,03] der Zöllner
 
9. Jakobus [GEJ.01_134,03] des Alphäus Sohn
 
10. Lebbäus=Thaddäus  [Briefwechsel Jesu mit Abgarus Ukkama von Edessa'] Eusebius fügt den beiden Briefen einen Bericht über die Missionstätigkeit eines Thaddäus (oder Addäus) bei, der einer der 12 Jünger Jesu gewesen sei, und vom Apostel Judas oder Thomas nach Edessa gesandt worden sein, um dort das Evangelium zu verkünden. Dieser Thaddäus habe den König Abgar in der Lehre Christi unterrichtet, ihn geheilt, und dann das Evangelium mit solcher Macht verkündet, daß ein großer Teil des Volkes sich bekehrt habe. 
 
11. Simon von Kana (Herkunft ?) 
 
12. Judas Ischariot  [GEJ 01.089. Kapitel] Thomas wirbt Judas als Jünger; Charakterisierung des Judas  
 
Meine Frage  
 
Wer von den Jüngern ist nun ein Sohn Josefs ?  
 
 
Lieben Gruss
 
Hans
 
 

Von:
Gesendet: Montag, 26. November 2001 17:42
An: Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.ca
Betreff: Re: [Freundeskreis-Lorberliste] Jesu Brüder und Jünger
In einer eMail vom 25.11.01 11:39:33 (MEZ) Mitteleuropäische Zeit schreibt amadeus@indication.de:


ich weiß es nicht ! Vielleicht kannst Du die Antwort durch Namensdeutung geben. Wie kann es zu so unterschiedlichen Namen der Söhne Josefs kommen ! Ich kenne mich damit nicht mehr aus. Folgende Namen kommen in allen Offenbarungen vor: Joel, Joses, Simeon und Jakob. Diese Namen aber sind einer Abklärung würdig: "Samuel" bzw. "Johannes". Das sind doch nicht dieselben Menschen, oder wie seht Ihr das ?


1. In JJ hat Josef keinen Sohn namens Johannes, dafür einen Samuel.

............................

2. In den Himmelsgaben heißt es , daß drei von den fünf Söhnen Josefs mit Jesus zogen: Jakob, Simon und Johannes. Wer ist plötzlich Sohn "Johannes" ?

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Lieber Hans,

auch ich komme mit den diesbezüglichen Hinweisen in der NO nicht zurecht und in Schriften zum AT (F. Weinreb) finden sich nur wenig Bezüge auf die genannten Namen:

Wichtig ist sicherlich die Textstelle bei Markus 1.21-26: Jesus kommt an den See und begegnet zwei Brüderpaaren, dem "Simon" und "Andreas", dann dem "Jakobus" und "Joahnnes". Das Wort Bruder soll wohl sagen: eine Verbindung von Mensch zu Mensch; zwei die sich recht verstehen. Jesus spricht sie an und sagt, dass er sie zu Menschenfischern machen will.

Auch in GEJ 01.134.03 steht, dass es sich um "Bruder-Paare" handelt. So kann man schließen, dass es sich bei dem Bruderpaar "Jakobus und Johannes" sogar um leibliche Brüder handeln könnte: nämlich zwei Söhne des Josef. Aber das gerät sofort wieder in Zweifen, weil sie als Söhne des Zebedäus bezeichnet werden.
Außerdem ist die Annahme in Widerspruch zu der Textstelle bei Markus, weil sie nicht mit Jesus von zuhaus wegzogen sind, sondern am See als Fischer tätig waren.

Die vier Namen bedeuten (Quelle: F. Weinreb):

*   Simeon       aus dem Hebräischen: "das Vernehmen im Innern"
                    auch das "Einvernehmen" zwischen Menschen.  

*   Andreas      
ein griechischer Name: "der Männliche"

*   Jakobus      
hebräisch von <Jakob> von <ekew> = "Ferse"
                    alternierdnes Auftreten auf dem Weg =
                    "Die Alternative Leben-Tod kann eins werden".

*  Johannes
   aus dem Hebräischen von <jochanan> =
                    "der Herr ist Gnade" (Gnade durchbricht das
                    Gesetz): Gnade durchbricht den Tod zum Leben.
 
Laut F. Weireb kann der Name "Zebedäus" vom Hebräischen her erklärt werden, von <sebadjah>, von <sebed>, was <<Geschenk>> bedeutet. <Sebet> =  Geschenk, das wie eine Gnade, eine Überraschung ist; <jah> benennt den Herrn (wie bei Hallelu-jah: preiset den Herrn). So heißt <sebadjah> = "Geschenk vom Herrn".

So ist es also möglich, dass zwei Brüder des Josef (Jakobus und Johannes) als "Söhne des Zebedäus" bezeichnet werden, denn der innere Sinn dieses Namens ist "Geschenk vom Herrn": dieses Geschenk kann durch Josef als leiblicher Vater der beiden vermittelt sein. So könnte man diesen Widerspruch lösen. Man sollte aber nur "könnte" sagen, denn eine Sicherheit haben wir da ja nicht, zumal in JJ der Name "Johannes" als einer der Söhne des Josef nicht genannt wird.

Bezüglich des Bruderpaares "Simon und Andreas" (nach dem Ev.  des Markus) herrsch eine ähnliche Unsicherheit. Es gibt einen Sohn des Josef, der "Simeon" heißt, aber keinen "Andreas" als Sohn des Josef. Falls sie leibliche Brüder wären und aus Josef kämem, würde das "Bruder-sein" wiederum nicht zutreffen. Es kann  wie bei "Jakobus und Johannes" nicht geklärt werden.

Und spekulieren möchte ich keinesfalls über Namensinhalte.

Ein Bezug zwischen den Söhnen des Josef und den 12 Haupt-Jüngern des Herrn ist nach meinem Verständnis nicht herstellbar. Vielleicht ist das Wort "Hauptjünger des Herrn" (steht meines wisses so bei Lorber) ein Fingerzeig. Man könnte meinen, dass die 12 Jünger ganz andere Personen sind. Und zusätzlich: Wenn es in HiG 03-64.03.18,17 heißt "Drei von diesen Brüdern (Söhne Josefs) zogen mit mir, ...." muss da nicht zwangsläufig heißen, dass sie zur Gruppe der 12 Haupt-Jüngern zu zählen sind.

Vielleicht wurde uns das bisher aus wichtigen Gründen noch nicht mitgeteilt. Was mir z.B. immer mal wieder auffällt ist, dass nur von Johannes und Simon Petrus als wichtige Personen (Apostel) nach der Christi Himmefahrt gesprochen wird. Wenn jemand das vertiefend ergänzen kann, wäre es schön. Alle zwölf (dann nur 11) sollten ja hinaus in alle Welt: Wo sind sie "geblieben"?!

Mein Vorschlag: Lassen wir den Versuch der Namenszuordnungen zwischen Söhnen des Josef und den 12 Haupt-Jüngern des Herrn auf sich beruhen. Es könnte nämlich sein, dass hier etwas verborgen ist, das zu wissen verfrüht wäre. Außerdem scheint es ein offensichtlicher Hinweis darauf zu sein, dass uns die NO durch Lorber nicht alles mundgerecht macht.

Liebe Grüße

 
Von: Franz 
Gesendet: Montag, 26. November 2001 21:19
An: Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.ca
Betreff: Re: [Freundeskreis-Lorberliste] Jesu Brüder und Jünger
Lieber
 
anbei aus meine Entsprechungslexikon zwei Stellen:

Es wurde gezeigt, daß Petrus das Wahre und den Glauben bezeichnet, und zwar in beiderlei Sinn, nämlich das Wahre aus dem Guten und das Wahre ohne das Gute, wie auch den Glauben aus Liebtätigkeit und den Glauben ohne tätige Liebe. Hier soll nun in betreff des Apostels Johannes nachgewiesen werden, daß er die Werke der Liebtätigkeit bezeichnete. Daß die zwölf Apostel, wie die zwölf Stämme Israels, die Kirche in ihrem ganzen Inbegriff, d.h. alles Gute und Wahre und alles, was zum Glauben und zur Liebe gehört, bezeichnet haben, wurde schon oben bemerkt; wie auch, daß Petrus, Jakobus und Johannes den Glauben, die Liebtätigkeit und die guten Werke nach ihrer Ordnung bezeichneten. Daraus folgt nun, daß jene drei, wenn sie beisammen waren, diese (drei) Gegenstände der Kirche als eins vorbildeten, wie man sie auch als Einheit auffaßt, weil es keinen wahren Glauben ohne tätige Liebe und keine wahre Liebe ohne Werke gibt.

Johannes und Jakobus bekamen vom Herrn einen neuen Namen: Boanerges, d.h. Kinder des Donners. Durch Söhne des Donners werden die Wahrheiten aus dem himmlischen Guten bezeichnet, und zwar deshalb, weil in der geistigen Welt auch wirklich Donner gehört werden, wenn solche Wahrheiten aus den oberen Himmeln zu den unteren herabkommen. Das Licht des Wahren aus dem Guten erscheint dann wie ein Blitz, und das Gute wie ein Donner, die Wahrheiten selbst durch verschiedene Töne. Daher kommt es, daß im Wort mehrfach von Blitzen, Donnern und Stimmen gesprochen wird, durch die jene Wahrheiten bezeichnet werden. Der Grund, weshalb das Gute dort als ein Donner gehört wird, liegt darin, daß das Gute, das der Neigung oder der Liebe des Menschen und somit seinem Willen angehört, nicht redet, sondern nur tönt; das Wahre dagegen, das dem Verstand und daher dem Denken angehört, seine Töne zu Worten gestaltet. Das himmlische Gute ist dasselbe, wie das Gute der Liebe im Willen und in der Handlung, vorher ist das Gute nicht himmlisch; und dieses Gute bringt die Wahrheiten hervor durch das Denken und dann durch die Rede. Hieraus erkennt man deutlich, woher es kommt, daß Jakobus und Johannes Söhne des Donners genannt wurden. <EKO 821>   = Erklärte Offenbarung

Der Herr: Der Berg Tabor stellt vor die höchste und zugleich tiefste Erkenntnis Gottes im Geiste und in der Wahrheit. Auf diesem Berg der allerhöchsten Erkennt-nis führe allein Ich nur Meine Lieblinge! - Petrus, Jakobus und Johannes waren das im vollsten Maße, - zugleich aber stellen diese drei auch einen jeglichen Menschen vor, wie er sein solle in der wahren himmlischen Ordnung.

Petrus ist der äußere Mensch, der aber sein ganzes Wesen durch allerlei Prüfungen ganz nach innen richtet. Jakobus stellt vor die Seele des Menschen, die da rein ist und in allem sich nach dem Herrn richtet, aber dennoch samt dem äußeren Menschen viele Prüfungen zu bestehen hat, um den Außenmenschen ganz für sich zu gewinnen und mit ihm vereint in dem Geiste sich unsterblich zu machen. Johannes endlich stellt den Geist des Menschen dar, der da völlig eins ist mit Mir, also Meine Liebe, von welchem Jünger Ich selbst zu Petrus sagte, dem es etwas ärgerlich war, daß er Mir, gleich ihm, folgte: Was kümmert dich das, so Ich es sage: Er lebe!? (Joh.21/21,22) - was soviel heißt als: Nur der Geist lebt, und wer nicht von seinem Geiste sich verfolgen, ergreifen und durchgreifen läßt, der wird kein Leben haben; denn der Geist allein ist es, von dem Ich sage, daß er lebe ewig!

<SUP,S.58; A/JE XI,S.288; HIGA III,S.269/5-11: Die Verklärung Christi>

Den Frieden des Herrn wünsch Dir

Franz

                                                 *  *  *  *  *  *  *  

Von:
Gesendet: Dienstag, 27. November 2001 15:42
An: Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.ca
Betreff: Re: [Freundeskreis-Lorberliste] Re: Strukturen, Muster im Wort Gottes
In einer eMail vom 26.11.01 13:30:45 (MEZ) Mitteleuropäische Zeit schreibt h.m.osiander@gmx.de:


Zur 12 habe ich noch einige Gedanken, die aber noch nicht ausgereift sind.
Vielleicht kann man sie zu gegebener Zeit noch weiter betrachten.


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Liebe Manuela,

ein paar allgemeine Hinweise zur Zahl "12" möchte ich machen, da Dich dieses Thema bewegt.

Kurz zur Erinnerung: Die Reihe der Ausflüsse aus Gott ist ja wie folgt,

a)  1    die Welt der "Kraft":
         das EINE (Ungeteilte, Unendliche, Absolute)

b)  3    die Welt der "Struktur":
         die drei primären Ausflüsse aus dem EINEN (Liebe, Weiheit, Wille)
         =  die "Drei-Einigkeit" (Vater, Sohn, Heiliger Geist)

c)  7    die Welt der "Bewegung" (des Lebens):
         = die "sieben Geister aus Gott"; die Geistkräfte die in allem sind.
------------------------------------------------           
d) 12   die Welt der "Formen" (das Konkrete):
          reiner Geist (Ziff. b) und c)) ist ohne Form (nicht konkret).
          d) ist die Ebene der Erschaffung (der Schöpfungen),
          jede Erschaffung ist gleichzeitig eine Begrenzung (Formung).
          Ideen oder Gedanken werden konkrt gemacht: erhalten Gestalt.

In diesem Zusammenhang von Welt oder Ebene d) mit den davor liegenen Welten oder Ebenen c) und b) wird nun die Zahl "12" wichtig. In der Formgebung, in den "Gestaltungen" (geistig oder materiell) wird etwas "rund" oder "voll" oder "ganz", wenn die "12-Zahl" realisiert ist.

Die Zahl 12 ist aber keine Zahl, die durch das Abzählen von Dingen entsteht (also nicht aus 1, 2, 3,  ......... 10, 11, 12). Dem inneren Sinn oder dem Gehalt der "12" kann man sich nähern, wenn man sie als 10 + 2 = 12 versteht.

In der Sprache des Hebräischen (von Gott (Jehovah) an Moses gegeben und ein Teil der Offenbarung auf dem Sinai) entspricht jeder der 22 Buchstaben des Alphabetes einem Zahlenwert. Wenn also jeder Buchstabe einem Zahlenwert entspricht, dann entspricht auch eine Zahl einem Buchstaben. Das kann aber nur gelten, soweit es die Zahlen des hebräsichen Alphabetes der 22 Buchstaben betrifft: Hier ist die Einteilung:

  1            "Welt der Stille": das ungeborene Wort
  2  -  7      "Jenseits des Ursprungs" (Einer-Reihe).
  8  -  9      "Anzeichen einer neuen Geburt": Weg hin zum Tun
10  -  90    "Welt des Tuns": das Geschehen in der Welt (Zehner-Reihe)
100 - 400   "Das Jenseits der Zukunft" (Hunderter-Reihe)

(Die gesamte Reihe: 1-   2,3,4,5,6,7-   8,9-  10,20,30,40,50,60,70,80,90-  100,200,300,400 = Anzahl der Zahlen (Buchstaben) = 22).
   
Die Zahl 10 steht am Beginn der Welt des Tuns (in der Schöpfung) und die 2 ist Teil der Welt jenseits des Ursprungs, und zwar unmittelbar nach dem Urspruch (nach der 1): diese beiden (10 und 2) zusammen sind dann die Zahl 12.

Setzt für die 10 und die 2 die zugehörigen Buchstaben ein und betrachtet den inneren Sinn dieser beiden Buchstaben (d.h. dieser "Hieroglyphen") wird es verständlicher, was uns die 12 sagen kann.

10 = <Jod>   = "Hand": die Welt des Tuns beginnt.
                                  "in das Horn des Widders blasen": dadurch entsteht
                                  die Welt (alle Schöpfung).

 2 = <Beth> = "Haus": die Schöpfung der Welt  beruht auf der <zwei>.
                                  das geschaffene <Haus> ist Gott gegenüber.
                                  (alles Erschaffene ist Gott gegenüber; Er hat es
                                  auch Sich herausgestellt).
           
Was kann man mit solchen nebelhaften Aussagen anfangen? Die Antwort wird ganz einfach, wenn man sich vergewissert, dass Gott der Herr erschafft (es ist Sein "Tun"; Seine Taten). Und zusätzlich: Was Er tut, ist das Bauen eines "Hauses"; dieses Haus ist die gemachte Schöpfung.

Im Schöpfungsvorgang ist die 10 (Yod) aktiv (die Hand) und gemacht wir die 2 (Beth), das ist die Schöpfung selbst (das Haus).


Weil Gott der Herr in Seiner Liebe und Weisheit und mit Seinem Willen (Seiner Drei-heit) schafft (tut: Hand anlegt) und so die Schöpfung macht (Haus = Form), ist alles, was ER schafft, auch vollkommen.

Alles, was ER erschafft hat dann bei sich oder in sich die 12 (10 + 2); d.h. in seiner Form des Erschaffenen. So kann die 12 anzeigen, dass das Erschaffene eine "Vollkomenheit" (rund, ganz) ist, weil von IHM gemacht.

Ein paar Beispiele hierzu:

* Gott der Herr in Jesus hatte auf Erden 12 Jünger.
* Das Himmlische Jerusalem hat 12 Tore.
* Jesus war als 12 jähriger Mensch vollkommen im Vergleich mit den
  Schriftgelehrten des Tempels.
* 12 Stamme sind es, die die Bibel kennt.
* 12 Stunden bilden den Kreis der Zeit.

Ist die 12 in einer Schöpfung (in etwas Erschaffenen, das ja auch eine geistige Erschaffung sein kann), dann ist es ein "rundes", ein "vollkommes" ein "ganzes" Ding.

Multipliziert man die 12 mit der 12 (12 x 12), erhalten wir 144. Auch diese Zahl kann verständlicher werden, wenn man sie als 100 + 40 + 4 = 144
betrachtet (und nicht als reine Rechengröße). Das gilt z.B. auch für die Zahl  144.000. (Auch die Zahl 666 betrachten wir ja nicht als eine Recheneinheit, sonder aufgebrochen in 600 + 60 + 6).

Liebe Grüße