Die Zeichen der Zukunft.

 

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Cc: Lorber_1800@yahoogroups.ca ; OffenbarungenZeichenderWiederkunft@yahoogroups.de
Sent: Thursday, December 04, 2003 11:30 AM
Subject: [Lorber_1800] alle Jahre wieder ....oder stets

Liebe Freunde,

da wieder (schon wieder) der 1. Advent (lat. Ankunft) ist, möchte ich auf die 1. Predigt des Herrn im Werk "Predigten des Herrn" durch G. Mayerhofer aufmerksam machen. Diese Predigt ist mit "Die Zeichen der Zukunft" überschrieben, und es ist die Auslegung des Textes aus Lukas Ev. 21, 25-26 und lautet:

"Und es werden Zeichen geschehen, an Sonne, Mond und Sternen; und auf Erden wird den Leuten bange sein, und sie werden zagen, und das Meer und die Wasserwogen werden brausen, und die Menschen werden verschmachten vor Furcht und vor Warten der Dinge, die auf Erden kommen sollen; denn auch der Himmel Kräfte werden sich bewegen."

Das ist eine wichtige Mitteilung für die Menschen, die bevorzugt an "Endzeit" denken. Da diese Bekanntgabe aus dem Ev. des Lukas der Predigt für den 1. Advent zugrunde liegt, kann man fragen:

Galt diese Bekanntgabe nur für damals um die Geburt Gottes in Jesus anzukündigen?

Oder: Galt diese Bekanntgabe all die vielen Jahre seit der Geburt von Jesus auf Erden: nun schon 2000 Jahre lang und jedes Jahr einmal wieder??

Oder gar: Gilt diese Bekanntgabe erst jetzt - nach den nun 2000 Jahren - wieder einmal neu (ganz neu), wie damals - vor 2000 Jahren - wegen der erwarteten 2. sichtbaren Ankunft (erneuter Advent) des Herrn auf Erden???


Oder, oder: Ist damit sogar gemeint, dass immer (seit Jesus vor 2000 Jahren auf Erden war) die individuelle "Endzeit" für jeden Menschen sein sollte; nicht nur wegen Weihnachten????

Oder,oder, oder: Ist "Endzeit" auf Erden seit Gott in Jesus damals auf dieser Erde Sich als Mensch im Fleisch inkarnierte: mithin schon 2003 Jahre lang und jeden Tag  während all dieser gesamten Zeit????  Ist permanentes "Endzeit-Angebot" für jeden Menschen und damit immer, oder soll diese "Endzeit" erst kommen - sozusagen mit Pauken
und Trompeten - für die alle Menschen der Erde zu einem bestimmten Zeitpunkt als äußeres Ereignis????

Die gute Antwort steht in diesem Predigttext (unten angehängt), denn es ist ja Jesus Selbst, der uns diese Bekanntgabe aus dem Evangelium des Lukas in einem Werk der Neu-Offenbarung zur Kenntnis gibt und Selbt auslegt.  Viel Freude und Erhellungen bein lesen!

Herzlich
 

   

gm.pred.001. Predigt: Lk.21,25-26 am 1. Advent (23.11.1871)

   00] Die Zeichen der Zukunft (Lk.21,25-26): Und es werden Zeichen geschehen an Sonne, Mond und Sternen; und auf Erden wird den Leuten bange sein, und sie werden zagen, und das Meer und die Wasserwogen werden brausen, und die Menschen werden verschmachten vor Furcht und vor Warten der Dinge, die auf Erden kommen sollen; denn auch der Himmel Kräfte werden sich bewegen.

   01] Dieses ist der erste Evangelientext, mit welchem gewöhnlich das Kirchenjahr seinen Anfang nimmt. Er wird alle Jahre den Gläubigen in der Kirche vorgelesen, alle Jahre erklärt - so oder so -, wie es dem Prediger gerade zu seinem Zweck paßt. Wenn auch mancher von Zeichen und Wundern spricht, so wissen doch wenige von ihnen, worin diese Zeichen bestehen und auf welche Art sie die künftige Zeit verkünden werden. Die meisten Prediger nehmen ihre Erklärungen für den Text aus dem politischen Staatenleben und wollen so Geistiges durch Weltliches erläutern. Das ist ein ebenso eitler Versuch, als wollte man die geistige Welt durch die materielle erklären, während das Umgekehrte geschehen sollte, sind doch die weltlichen Ereignisse eine Folge von geistigen Umwälzungen.
   02] Seht, Meine Kinder, als Ich in jener Zeit von den Zeichen sprach und den Juden die Zerstörung ihres Tempels voraussagte, glaubten wenige von ihnen Meiner Aussage, weil sie Mich nicht kannten. Jetzt, da Ich euch das nämliche zurufe, gibt es ebenso viele Zweifler und Ungläubige, die die Zeichen von woandersher erwarten, als von wo sie wirklich kommen werden.
   03] In jener Zeit sagte Ich den Untergang des Tempels von Jerusalem und das Aufhören des jüdischen Stammes als selbständiges Volk voraus. Ich sagte ihnen voraus, daß die Art und Weise, wie sie ihre Religionsgesetze beachten, gerade das Entgegengesetzte von dem sei, was Moses und die Propheten ihnen geben wollten, und daß dieser Art der Anschauung und werktätigen Ausübung ein Ende gemacht werden müßte, eben durch die eigentliche Auslegung, wegen der Ich gekommen bin und auch Mein Leben für diese Lehre gelassen habe.
   04] Sie wollten sich nicht von dem längst als Glauben oder Religion Angewöhnten trennen. Für sie galt der Tempel zu Jerusalem als Repräsentant des geistigen Religionsgebäudes. Da es aber in diesem Tempel so heillos zuging, und die Religion so gepredigt und ausgeübt wurde, wie es den Interessen der Priester und Pharisäer angemessen war, mußte, sollte die Menschheit nicht im Sumpfwasser ihrer schlechtesten Leidenschaften verfaulen, dieser materielle Tempel fallen. Erst auf seinen Ruinen konnte ein anderer, geistiger, ewig dauernder Tempel erbaut werden, zu dem Ich während Meines Erdenlebens den Grundstein gelegt habe.
   05] Schon von damals an, sowie nach Meinem Heimgang bis zu Meiner nächsten Wiederkunft fehlte und fehlt es nicht an Zeichen der Mahnung zur Umkehr; allein immer schien es nicht an der Zeit, den jetzigen Tempel - nämlich Rom und seine Wirtschaft - zu zerstören. Wenn auch vielen Menschen in besseren Augenblicken ein Lichtstrahl der Zukunft das Herz erleuchtete, - in Rom blieb es finster, und statt heller wurde es immer finsterer.
   06] Was einst in Jerusalem geschah, wo die bewaffnete Macht der Römer lange Zeit die Religion der Juden und ihre Gebräuche achtete und sie gewähren ließ, das geschah auch bis auf den heutigen Tag, wo die Machthaber mit dem Schwert in der Hand dem Unfug in Rom, wenngleich sie ihn kannten, nicht steuern wollten, sondern ihn zu ihrem eigenen Interesse ausbeuteten. Allein, wie einst die Juden durch ihren Übermut und ihre Empörungssucht den Fall des Tempels und den Ruin ihrer eigenen Existenz herbeiführten, so wird auch jetzt das Gebäude des Unfehlbaren auf Petri Stuhl in Rom durch Übermut und Blindheit seiner eigenen Mithelfer fallen und wieder wie einst Meiner Lehre Platz machen müssen.
   07] Was bei Meiner ersten Darniederkunft als Mensch geschah, wird sich wieder ereignen. Es werden Zeichen geschehen. Wohl denen, die sie verstehen und sie zu ihrem eigenen und dem Besten der Mitmenschen benutzen werden!
   08] Das Vorausgesagte wird, im geistigen Sinn, mit ebendiesen Symptomen beginnen - und hat eigentlich schon längst seinen Anfang genommen -, wie einst während Meines irdischen Erdenwandels. Kriege und Empörungen, Verfolgungen Meiner Anhänger, ängstliches Bangen der Dinge wegen, die da kommen würden, Krankheiten aller Art, waren die Vorboten in jenen Zeiten; und auch jetzt werden sie nicht fehlen. Nicht aber, daß Ich sie schickte, sondern dieses Schicksal bereiten sich die Menschen nur selbst durch ihr Nichtverstehen Meiner göttlichen Worte, die stets die gleichen bleiben werden. Auch jetzt weht der Wind der geistigen Freiheit und durchdringt alle menschlichen Herzen. Die schon längst mit Füßen getretenen Menschenrechte wollen sich Geltung verschaffen, wollen geachtet und nicht, wie schon seit mehr als tausend Jahren, nur von einer Sekte oder Kaste - nämlich der stärkeren - mit Füßen getreten sein.
   09] Man sagt auch: ,Der Wurm krümmt sich, wenn er getreten wird!` Nun, die geistlichen und weltlichen Machthaber haben den Wurm lange genug getreten, wollten sich denselben ganz untertänig und botmäßig machen und die menschliche Würde erst bei sich anfangen lassen. Zuviel schadet! Und so ist, nachdem sie den Bogen zu sehr gespannt haben, das Reißen nahe. Sie fühlen es wohl; daher ihre Angst, ihre Suche nach Mitteln, selbem zu steuern. Aber umsonst! Wie einst zu Jerusalem, so graben sich diese Machthaber selbst die Grube, in welche sie eigentlich andere hineinwerfen wollten.
   10] Damals riet Ich Meinen wenigen Anhängern, mäßig zu sein, ihre Seelen und Körper rein zu halten und nicht zu schlechten Handlungen zu mißbrauchen, damit sie gereinigt vor dem Menschensohne stehen können, wenn Er kommen wird.
   11] Und jetzt gilt derselbe Mahnruf: Wachet und betet, daß ihr nicht in Versuchung fallet! Haltet euch rein, stärkt euch mit dem Glauben an Meine Liebe und an Meine göttliche Fürsorge, die, wenn sie auch das Schrecklichste zuläßt, doch nie die strafen wird, welche Meiner Lehre mit kindlichem Gemüt angehangen und mit gläubigem Eifer danach tätig waren.
   12] Die Zeichen der Zeit werden dann spurlos an euch vorübergehen, wenn ihr euern Körper auf wenige leibliche Bedürfnisse habt beschränken lernen, aber desto mehr auf das Aufbauen eures geistigen Seelenmenschen bedacht seid. Sodann werdet ihr wie einst in jenen Zeiten Meine Anhänger ein Halleluja ertönen lassen, auch über rauchenden Trümmern weltlichen Glanzes und über Schlachtfeldern, wo zwar die Materie erlegen, jedoch der Geist frei geworden ist, zum Zeichen Meiner Größe, Meiner Liebe und Erbarmung. Amen.

                             

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From: CSchm
To: Freundeskreis-Lorberliste@yahoogroups.ca
Cc: Lorber_1800@yahoogroups.ca ; OffenbarungenZeichenderWiederkunft@yahoogroups.de
Sent: Thursday, December 04, 2003 5:40 PM
Subject: [OffenbarungenZeichenderWiederkunft] alle Jahre wieder ....und doch so einzigartig und schön

Danke lieber Gerd, das du uns so eindringlich an das tatsächliche Wesen des Advents erinnerst.
 
Diese Worte hier beinhalten Trost für den Gläubigen! Ansporn für den Überwinder! Verheißung für den Suchenden! Aber auch Realitätsbegründete Strafe für den Argen und seine Machenschaften. Es wird, und sieht ganz danach aus, wohl jetzt bald ein Wirken ausserhalb der " Zeichen der Zeit " geben müßen. Eben das was danach kommen soll, daß wohin die Zeichen deuten.  Denn So!!,....So kann es ja nun wirklich nicht mehr weiter gehen.
 
Für uns ist wohl die Ziffer 12 das Non plus ultra unseres jetzigen Daseins. Sich selbst überwinden, seine leiblichen Begierden und Ansprüche auf ein Minimum begrenzen, damit wachsen kann, was wachsen soll,....ja was unsterblich ist. Unser geistiger Seelenleib! Wohl dem der sich danach zu richten weiß. Auch wenn es manchmal nicht ganz so einfach ist. In einer Welt die von leiblichen Begierden ausserhalb der geistigen Seelentätigkeit regiert wird, ist es nicht ganz leicht so zu handeln. Es grenzt aus! Macht uns fremd gegenüber den Weltmenschen! Doch seid euch allesamt sicher! Der Herr sieht alles,...natürlich auch das Gute und unsere Bemühungen diesen Worten zu folgen.
 
Ich wünsche uns zur Weihnachtszeit und Advents, der Ankunftszeit, allen ein starkes und gefestigtes Gemüt, voller Demut, Sanftmut und Barmherzigkeit! Ein Seele so fest wie der Fels in der Brandung, die aber auch geschmeidig ist wie ein Fluiduum um hineinzugelangen in das stille Herzenskämmerlein. Da wo der Geist wohnt der alles erst so richtig lebendig macht. Ich wünsche uns Gesundheit, Kraft, Mut und Stärke für unseren irdischen Leib, damit keine der Leidvollen Krankheiten uns befallen kann. Ja auch ein Herz voller Liebe, so voller Liebe, das wir daraus schöpfen können noch und nöcher! Damit wir geben können Alles und Jedem  von dieser wunderbaren Liebe,.....und ganz besonders Dir, lieber Vater, diese Liebe zurück geben können!
Herr Jesu Christ Imanuel, unser himmlischer Vater, wir danken Dir das du uns auch den Heilgen Geist zukommen läßt! Denn nichts ist heute wichtiger als eine starke und gefestigte innere Beziehung zu Dir, Du lieber Gott und Schöpfer alles Lebens. Danke das Du, oh unausprechlich großer Herrgott, Freund, Bruder und Meister uns Tag für Tag mit Rat und Tat zur Seite stehst! Wir lieben dich mehr alls alles andere auf der Welt! Hab acht auf uns kleine Geschöpfe,....hab ein Auge auf uns die wir nur Segel im Sturm dieser alles überragenden Adventszeit sind. Es soll ein jeder sehen können das wir ein gutes Zeugniss für Dich sind, lieber Vater. Gib das ein jeder Dich in uns erkennt, denn das ist Sinn unseres Daseins. Wir wollen Zeugniss ablegen für Dich durch uns. Dazu sind wir hier in dieser Schule der Überwindung. Das ist unser Leben! Das ist unser Sinn! Alles andere soll uns nicht vom Weg abbringen.
Gib uns die Kraft umzukehren so wir fehlen. Schenk uns den Mut Einsicht zu haben, wenn es falsch war was getan wurde. Ja schenk uns auch die innere Stärke zur Reue so wir das Getane nicht mehr rückgängig machen können. Dank, Vertrauen und Gehorsam sollen unsere ständigen Begleiter sein! Liebe und Demut das Geländer an dem wir uns festhalten können, auf das wir nicht straucheln auf dem Wege hin zu Dir, gütiger Vater voller Gnade!
Danke das du uns so überaus Großherzig mit den Verheißungen des Geistes, der Liebe und Weisheit erfüllst. Verdient haben wir es nicht! Aber danken tun wir Dir trotz unserer Schwachheit mit allem was wir sind und hoffentlich bald sein werden. Deine Dich liebenden Kinder, die beseelt sind von nur einem Wunsch zur Weihnachtszeit. Dir so nahe wie möglich zu sein lieber Jesus Christus.
Danke lieber Vater!
Amen
 
christian