Fuenf denkwuerdige Erlebnisse

621. Diesem sollen folgende Denkwürdigkeiten beigefügt werden: Die erste: Ich sah eine Versammlung von Geistern, die alle auf den Knien zu Gott beteten, daß Er Engel zu ihnen senden möchte, mit denen sie von Mund zu Mund reden, und denen sie ihres Herzens Gedanken eröffnen könnten; und als sie aufstanden, erschienen ihren Blicken drei Engel in Byssus gekleidet und sagten: Der Herr Jesus Christus hat eure Gebete erhört, und darum uns zu euch gesandt; eröffnet uns nun eures Herzens Gedanken. Da antworteten sie: Die Priester haben uns gesagt, daß in theologischen Dingen der Verstand nichts vermöge, sondern der Glaube, und daß der verständige Glaube hierin zu nichts tauge, weil er etwas vom Menschen mit sich führe, und seine Weisheit aus ihm habe, und nicht aus Gott. Wir sind Engländer und haben von unserer geheiligten Geistlichkeit vieles gehört, das wir geglaubt, als wir aber mit anderen sprachen, die sich auch Protestanten nannten, und wieder mit anderen, die sich Römisch-Katholische hießen, und dann auch mit Anhängern von Sekten, so stimmte, obgleich sie alle als gelehrt erschienen, in vielen Dingen doch nicht einer mit dem anderen überein; dessen ungeachtet aber sagten alle: Glaubet uns! Und einige: Wir sind Diener Gottes und wissen es. Da wir aber wissen, daß keiner die göttlichen Wahrheiten, welche die des Glaubens heißen, und die der Kirche sind, durch bloße Geburt, oder durch Vererbung, sondern aus dem Himmel von Gott hat, und da sie alle den Weg zum Himmel zeigen, und zugleich mit dem Guten der Liebtätigkeit ins Leben übergehen und so zum ewigen Leben führen, so ist uns bange geworden, und wir haben auf den Knien zu Gott gebetet. Hierauf erwiderten die Engel: Leset das Wort, und glaubet an den Herrn, so werdet ihr die Wahrheiten sehen, die Gegenstand eures Glaubens und Lebens sein sollen.

Alle in der Christenheit schöpfen ihre Lehren aus dem Wort, als der einzigen Quelle. Da sagten aber zwei von der Versammlung: Wir haben es gelesen, aber nicht verstanden. Die Engel antworteten: Ihr habt euch nicht an den Herrn gewendet, Der das Wort ist, und habt euch auch früher im Falschen bestärkt. Was ist, setzten die Engel hinzu, der lichtlose Glaube, und was das verstandlose Denken? Es ist nichts Menschliches; auch die Raben und Elstern können verstandlos sprechen lernen; wir können euch versichern, daß jeder Mensch, dessen Seele ein Verlangen danach hat, die Wahrheiten des Wortes im Licht sehen kann. Es gibt kein Tier, das nicht seines Lebens Speise kennt, wenn es sie sieht, und der Mensch ist das vernünftige und geistige Tier: er sieht, wenn ihn hungert und er den Herrn darum bittet, die Speise seines Lebens, nicht sowohl die des Leibes, als die der Seele, und diese ist das Wahre des Glaubens; was nicht auch im Verstand aufgenommen wird, das bleibt nicht im Gedächtnis der Sache nach, sondern bloß den Wörtern nach; als wir daher vom Himmel in die Welt hinabblickten, sahen wir nichts, sondern hörten bloß Töne, und zwar meistens Mißtöne. Wir wollen aber einiges aufzählen, was die Gelehrten unter der Geistlichkeit vom Verstand entfernt haben, nicht wissend, daß es zwei Wege zum Verstand gibt, einen von der Welt und einen vom Himmel aus, und daß der Herr den Verstand von der Welt abzieht, indem Er ihn erleuchtet; wird aber der Verstand aus Religion verschlossen, so wird ihm der Weg aus dem Himmel verschlossen, und der Mensch sieht dann im Wort nicht mehr als ein Blinder. Wir sahen viele von dieser Art in Gruben fallen, aus denen sie nicht wieder aufstanden. Beispiele mögen dies aufhellen: Könnt ihr nicht einsehen, was die Liebtätigkeit und was der Glaube ist, daß die Liebtätigkeit darin besteht, daß man gut mit dem Nächsten verfährt, und der Glaube darin, daß man richtig über Gott und über das Wesentliche der Kirche denkt, daß also, wer gut handelt und richtig denkt, das ist, wer gut lebt und richtig glaubt, selig wird? Auf dieses sagten sie, daß sie es einsehen. Die Engel fuhren fort: [Seht ihr nicht ein,] daß der Mensch Buße wegen seiner Sünden tun muß, um selig zu werden, und daß der Mensch, wenn er nicht Buße tut, in den Sünden bleibt, in die er geboren ist, und daß Buße tun heißt, das Böse nicht wollen, weil es wider Gott ist, und einmal oder zweimal im Jahr sich untersuchen, sein Böses sehen, es vor dem Herrn bekennen, um Hilfe flehen, davon abstehen und ein neues Leben anfangen; und daß, soweit er dies tut und an den Herrn glaubt, seine Sünden vergeben werden? Da sagten einige von der Versammlung: Dies sehen wir ein, und so auch, was die Sündenvergebung ist.

Sie baten dann die Engel, sie noch weiter zu unterrichten, und zwar für jetzt von Gott, von der Unsterblichkeit der Seele, von der Wiedergeburt und von der Taufe. Die Engel versetzten hierauf: Wir werden euch nichts sagen, als was ihr versteht, denn sonst fällt unsere Rede wie der Regen in den Sand, und in die Samen in ihm, die, obschon vom Himmel bewässert, dennoch verwelken und zugrunde gehen.

Sie sagten nun von Gott: Alle, die in den Himmel kommen, erhalten daselbst einen Ort, und mit diesem ewige Freude, gemäß ihrer Vorstellung von Gott, denn diese Vorstellung beherrscht durchgängig alle Teile des Gottesdienstes. Der Begriff von Gott als einem Geist ist, wenn man den Geist für eine Art von Äther oder Wind hält, eine leere Vorstellung, der Begriff von Gott als Menschen aber ist die richtige Vorstellung; denn Gott ist die göttliche Liebe und die göttliche Weisheit mit allen ihren Eigenschaften, und ihr Subjekt ist der Mensch, und kein Äther oder Wind. Die Vorstellung von Gott im Himmel ist die Vorstellung vom Herrn und Heiland; Er ist der Gott des Himmels und der Erde, wie Er selbst gelehrt hat. Eure Vorstellung von Gott sei der unseren ähnlich und wir werden zusammengesellt werden. Als sie dies gesagt hatten, erglänzten ihre Angesichter.

Von der Unsterblichkeit der Seele sagten sie: Der Mensch lebt ewig, weil er durch Liebe und Glauben mit Gott verbunden werden kann; dies kann ein jeder. Daß auf diesem Können die Unsterblichkeit der Seele beruhe, könnt ihr einsehen, wenn ihr etwas tiefer darüber nachdenket.

Von der Wiedergeburt: Wer sieht nicht, daß jeder Mensch die Freiheit hat, an Gott zu denken, oder nicht an Ihn zu denken, wenn er nur unterrichtet ist, daß ein Gott ist; jeder hat also Freiheit in geistigen Dingen sowohl, als in bürgerlichen und natürlichen; der Herr gibt diese unausgesetzt allen. Der Mensch hat daher die Schuld, wenn er nicht an Ihn denkt; der Mensch ist Mensch vermöge dieses Könnens, das Tier aber Tier, weil es dieses Können nicht hat; der Mensch kann daher sich umbilden und wiedergebären wie von sich, wenn er nur von Herzen anerkennt, daß es vom Herrn ist. Jeder, der Buße tut und an den Herrn glaubt, wird umgebildet und wiedergeboren; beide soll der Mensch wie von sich tun; allein das ‚wie von sich‘ ist vom Herrn. Es ist wahr, daß der Mensch aus sich ganz und gar nichts dazu beitragen kann, allein dessen ungeachtet seid ihr doch nicht als Bildsäulen, sondern als Menschen erschaffen, damit ihr es vom Herrn her, ‚wie von euch selbst‘ tuet; dies ist das einzige Gegenseitige der Liebe und des Glaubens, das der Herr Sich überhaupt vom Menschen geleistet haben will. Mit einem Wort: Tut es von euch selbst, und glaubt, daß es vom Herrn sei, so tut ihr es auf diese Weise ‚wie von euch‘. Da fragten sie aber, ob das ‚wie von sich‘ tun dem Menschen von der Schöpfung her eingepflanzt sei. Ein Engel antwortete: Es ist ihm nicht eingepflanzt, denn von sich tun kann allein Gott; allein es wird ihm unaufhörlich gegeben, das heißt, unaufhörlich ihm beigefügt, und inwieweit dann der Mensch ‚wie von sich selbst‘ das Gute tut, und das Wahre glaubt, ist er ein Engel des Himmels, inwieweit er aber das Böse tut, und aus diesem das Falsche glaubt, das auch ‚wie von ihm selbst‘ geschieht, insoweit ist er ein Geist der Hölle.

Ihr wundert euch, daß auch dies ‚wie von ihm‘ sei, und sehet es doch wenn ihr betet, daß ihr vor dem Teufel bewahrt werden möchtet, daß er euch nicht verführe, nicht in euch fahre wie in den Judas, euch nicht mit aller Ungerechtigkeit erfülle, und Seele und Leib zugrunde richte. Allein jeder wird schuldig, sobald er glaubt, er tue es von sich, es sei nun gut oder böse; nicht schuldig aber wird er, wenn er glaubt, daß er es ‚wie von sich‘ tue; denn wenn er glaubt, das Gute sei von ihm selbst, so eignet er sich zu, was Gottes ist; und glaubt er, das Böse sei von ihm selbst, so schreibt er sich zu, was des Teufels ist.

Von der Taufe sagten sie, daß sie eine geistige Waschung sei [d.h. bedeute], welche die Umbildung und Wiedergeburt ist, und daß das Kind umgebildet und wiedergeboren werde, wenn es im Erwachsenenalter das tut, was die Taufpaten für dasselbe zugesagt haben, welches zweierlei ist, die Buße und der Glaube an Gott; denn erstens versprechen sie, daß es dem Teufel und allen seinen Werken absage; und zweitens, daß es an Gott glaube. Alle Kinder im Himmel werden in diese zwei Stücke eingeweiht, aber der Teufel ist ihnen die Hölle, und Gott ist ihnen der Herr. Außerdem ist die Taufe ein Zeichen vor den Engeln, daß der Mensch zur Kirche gehöre. Als sie dies gehört, sagten einige von der Versammlung: Dies sehen wir ein; allein von der Seite her ließ sich eine Stimme hören, welche rief: Wir sehen es nicht ein; und eine andere Stimme: Wir wollen es nicht einsehen. Man untersuchte, von wem diese Stimmen herkamen und fand, daß sie von denen kamen, die sich in Falschem des Glaubens bestärkt hatten, und für Orakel gehalten und so angebetet werden wollten. Die Engel sagten hierauf: Wundert euch nicht, von dieser Art sind heutzutage sehr viele. Sie erscheinen uns aus dem Himmel wie Schnitzbilder, mit solcher Kunst gefertigt, daß sie die Lippen bewegen und wie Orgeln tönen können, ohne zu wissen, ob der Hauch, aus dem sie tönen, aus der Hölle oder aus dem Himmel ist, denn sie wissen nicht, ob es falsch, oder ob es wahr ist; sie machen Schlüsse über Schlüsse, und geben Gründe über Gründe, ohne bei irgend etwas zu sehen, ob es so ist. Das sollt ihr aber wissen, daß der menschliche Scharfsinn alles, was er will, begründen kann, bis es erschient, als ob es so wäre. So können es daher die Ketzer, so die Gottlosen, so selbst die Atheisten, daß kein Gott sei, sondern die Natur allein.

Nach diesem sagte jene Versammlung von Engländern, die von Verlangen nach Weisheit brannte, zu den Engeln: Man spricht so verschieden über das heilige Abendmahl: sagt uns, was die Wahrheit ist! Die Engel antworteten: Die Wahrheit ist, daß ein Mensch, der auf den Herrn sieht und Buße tut, durch dieses Heiligste mit dem Herrn verbunden und in den Himmel eingeführt wird. Einige von der Versammlung aber sagten: Dies ist ein Geheimnis; und die Engel antworteten: Es ist ein Geheimnis, aber doch ein solches, das verstanden werden kann. Das Brot und der Wein machen es nicht; es kommt nichts Heiliges von ihnen, aber das materielle Brot und das geistige Brot, und der materielle Wein und der geistige Wein entsprechen sich gegenseitig; und das geistige Brot ist das Heilige der Liebe, und der geistige Wein das Heilige des Glaubens, beides vom Herrn und beides der Herr; daher denn eine Verbindung des Herrn mit dem Menschen, und des Menschen mit dem Herrn, nicht mit dem Brot und Wein sondern mit der Liebe und dem Glauben des Menschen, der Buße getan; und die Verbindung mit dem Herrn ist auch eine Einführung in den Himmel.

Nachdem die Engel ihnen auch über die Entsprechung einige Belehrung gegeben hatten, sagten einige von der Versammlung: Nun erst können wir auch dies verstehen; und als sie dies sagten, siehe! Da stieg mit dem Licht vom Himmel etwas Flammendes herab und gesellte sie den Engeln bei, und sie liebten sich gegenseitig.

622. Zweite Denkwürdigkeit. Alle, die zum Himmel vorbereitet werden, was in der Geisterwelt geschieht, die in der Mitte zwischen dem Himmel und der Hölle ist, verlangen nach vollbrachter Zeit mit Seufzen nach dem Himmel; und bald werden ihre Augen geöffnet und sie sehen einen Weg, der zu irgendeiner Gesellschaft im Himmel führt; diesen Weg betreten sie und steigen hinein; und auf der Anhöhe ist ein Tor, und bei diesem ein Hüter; dieser öffnet das Tor, und so treten sie ein. Dann kommt ihnen der Untersuchende entgegen und sagt ihnen im Namen des Vorstehers, sie sollen tiefer hineingehen und nachsehen ob irgendwo Häuser seien, die sie für die ihrigen anerkennen; denn für jeden neuen Engel ist auch ein neues Haus da. Finden sie nun dasselbe, so melden sie dies zurück und bleiben daselbst; finden sie dasselbe aber nicht, so kehren sie zurück und sagen, sie hätten es nicht gesehen; und dann wird von einem Weisen daselbst untersucht, ob das Licht, das in ihnen ist, mit dem Licht, das in der Gesellschaft ist, übereinstimmt, und besonders, ob die Wärme übereinstimmt; denn das Licht des Himmels ist seinem Wesen nach das göttlich Wahre, und die Wärme des Himmels ist ihrem Wesen nach das göttlich Gute, beides ausgehend vom Herrn als der Sonne daselbst. Wenn ein anderes Licht und eine andere Wärme als das Licht und die Wärme jener Gesellschaft, das heißt, wenn ein anderes Wahres und ein anderes Gutes in ihnen ist, so werden sie nicht aufgenommen; daher sie dann sich von da wegbegeben und auf den zwischen den Gesellschaften im Himmel geöffneten Wegen gehen, und zwar bis sie eine Gesellschaft finden, die mit ihren Gesinnungen völlig übereinstimmend ist, und hier erhalten sie alsdann ihre Wohnung in Ewigkeit; denn hier sind sie unter den Ihrigen wie unter Verwandten und Freunden, die sie auch, weil sie dieselbe Gesinnung haben von Herzen lieben. Hier sind sie auch in ihres Lebens Seligkeit und in der Lust, die aus dem Frieden ihrer Seele stammt und ihnen ganz die Brust erfüllt; denn in des Himmels Wärme und Licht liegt unaussprechliche Wonne, die sich mitteilt. So geht es mit denen, welche Engel werden. Die aber im Bösen und Falschen sind, dürfen, wenn sie Erlaubnis erhalten, auch in den Himmel aufsteigen; allein sobald sie hineintreten fangen sie an beklommen zu werden und schwer Atem zu holen, und bald wird ihr Blick verdunkelt und ihr Verstand verfinstert und ihr Denken hört auf, und der Tod schwebt gleichsam vor ihren Augen, und so stehen sie wie Klötze da; und nun beginnt ihr Herz zu schlagen, ihre Brust beengt, ihr Gemüt von Angst ergriffen und mehr und mehr gequält zu werden, und in diesem Zustand winden sie sich wie Schlangen wenn sie an das Feuer gehalten werden, weshalb sie sich von da hinwegwälzen und in einen Abgrund, der ihnen nun erscheint, sich hinabstürzen und auch nicht eher Ruhe haben, als bis sie in der Hölle bei ihresgleichen sind, wo sie Atem holen können und ihr Herz frei schlägt. Nachher hassen sie den Himmel und verwerfen das Wahre, und lästern in ihrem Herzen den Herrn, indem sie glauben, daß die Qual und Pein, die sie im Himmel gehabt, von Ihm hergekommen sei. Aus diesem wenigen kann man sehen, wie das Los derer beschaffen ist, welche die Wahrheiten, die zum Glauben gehören, für Nichts achten, während sie doch das Licht ausmachen, in dem die Engel des Himmels sind; und die das Gute für Nichts achten, das zur Liebe und Liebtätigkeit gehört, während es doch die Wärme des Lebens ausmacht, in der die Engel des Himmel sind. Dann kann man hieraus auch sehen, wie sehr diejenigen irren, welche glauben, daß jeder die himmlische Seligkeit genießen könne, wenn er nur in den Himmel eingelassen wird; denn es herrscht heutzutage der Glaube, daß die Aufnahme in den Himmel bloß ein Akt der Barmherzigkeit sei, und daß es sich mit dem, der in den Himmel aufgenommen wird, verhalte wie mit einem, der in der Welt in ein Hochzeitshaus kommt, und dann zugleich in die Freuden und Vergnügungen in demselben: allein sie sollen wissen, daß in der geistigen Welt eine Mitteilung der Gesinnungen der Liebe und der aus ihnen hervorgehenden Gedanken besteht, weil der Mensch alsdann ein Geist ist, und das Leben des Geistes die Gesinnung der Liebe und das Denken aus ihr ist; ferner, daß die gleichartige Gesinnung verbindet, und die ungleichartige trennt, und daß diese Ungleichartigkeit quält, den Teufel im Himmel, und den Engel in der Hölle; ein Grund, warum sie gehörig abgesondert sind nach den Verschiedenheiten, Mannigfaltigkeiten und Unterschieden der Gesinnungen, die ihrer Liebe eigen sind.

623. Dritte Denkwürdigkeit. Einst wurde mir gestattet, dreihundert aus der Geistlichkeit und zugleich auch aus den Laien zu sehen, lauter Gelehrte und Gebildete; weil sie begründen konnten, daß die Kraft des bloßen Glaubens sich bis zu Rechtfertigung, und einige, daß sich dieselbe noch weiter erstrecke; und weil bei ihnen auch der Glaube war, daß der Himmel bloß eine Einlassung aus Gnaden sei, so erhielten sie die Erlaubnis, in eine Gesellschaft des Himmels aufzusteigen, die jedoch nicht zu den oberen gehörte.

Als sie nun hinanstiegen erschienen sie von ferne wie Kälber, und wie sie in den Himmel eintraten wurden sie zwar von den Engeln freundlich aufgenommen, als sie aber mit diesen sich unterhielten, kam sie ein Zittern und nachher ein Schaudern an und zuletzt wie Todesqual, und nun stürzten sie sich jählings herab, und erschienen im Herabstürzen wie tote Pferde. Daß sie beim Hinansteigen wie Kälber erschienen kam daher, daß das natürliche Verlangen zu sehen und zu wissen, wenn es überströmt, vermöge der Entsprechung, wie ein Kalb erscheint, und daß sie beim Herabstürzen wie tote Pferde erschienen, kam daher, daß das Verstehen des Wahren vermöge der Entsprechung wie ein Pferd erscheint, und das Nichtverstehen des Wahren, das zur Kirche gehört, wie ein totes Pferd.

Unten befanden sich Knaben. Als diese sahen wie sie herabfuhren, und im Herabfahren die Gestalt toter Pferde erhielten, wandten sie das Gesicht weg und fragten ihren Erzieher, der bei ihnen war: Was bedeutet dies Wunderzeichen? Wir haben Menschen und dann anstatt derselben tote Pferde gesehen, von denen wir, weil wir sie nicht ansehen konnten, unser Gesicht abwandten. Lehrer, laß uns nicht an diesem Ort verweilen, sondern weggehen! Wirklich gingen sie auch weg, und der Lehrer unterrichtete sie dann auf dem Wege, was das tote Pferd bedeute. Er sagte: Das Pferd bedeutet das Verständnis des Wahren aus dem Wort; alle Pferde, die ihr gesehen, hatten diese Bedeutung, denn wenn ein Mensch über das Wort nachdenkend umhergeht, so erscheint sein Nachdenken von ferne wie ein Pferd, und zwar wie ein edles und lebendiges, wenn er geistig, wie ein elendes und totes aber, wenn er materiell denkt. Da fragten die Knaben: Was heißt geistig und was materiell über das Wort nachdenken? Der Lehrer antwortete: Ich will es euch durch Beispiele deutlich machen: Wer denkt nicht, wenn er andächtig das Wort liest, inwendig bei sich an Gott, an den Nächsten und an den Himmel? Jeder nun, der bei Gott bloß an die Person und nicht an Sein Wesen denkt, der denkt materiell; dann auch, wer beim Nächsten bloß an seine äußere Gestalt und nicht an seine Eigenschaften denkt, der denkt materiell; und wer beim Himmel bloß an einen Ort und nicht an die Liebe und Weisheit denkt, durch die der Himmel Himmel ist, der denkt auch materiell. Da sagten aber die Knaben: Wir haben bei Gott an die Person, beim Nächsten an die Gestalt, daß er ein Mensch sei, und beim Himmel an den Ort, daß er nämlich über uns sei gedacht; sind wir denn deswegen, wenn wir das Wort lasen, jemanden als tote Pferde erschienen? Der Lehrer sagte: Nein; ihr seid noch Knaben und könnt nicht anders; ich habe aber einen Trieb zu wissen und zu verstehen bei euch wahrgenommen, und weil dieser geistig ist, so habt ihr auch geistig gedacht; denn ein gewisses geistiges Denken liegt, ohne daß ihr euch dessen schon bewußt seid, in eurem materiellen verborgen. Allein ich will zu dem Vorigen, das ich gesagt, zurückkehren, daß nämlich, wer materiell denkt, während er das Wort liest oder über das

Wort nachdenkt, von ferne wie ein totes Pferd, wer aber geistig denkt, wie ein lebendiges Pferd erscheine, und daß derjenige materiell von Gott denkt, der bloß an die Person und nicht an das Wesen denkt; denn es gibt mehrere Attribute des göttlichen Wesens, als: die Allmacht, Allwissenheit, Allgegenwart, Ewigkeit, Liebe, Weisheit, Barmherzigkeit, Gnade und andere; und es gibt Attribute, die aus dem göttlichen Wesen hervorgehen, nämlich die Schöpfung und Erhaltung, die Seligmachung und Erlösung, die Erleuchtung und Belehrung. Jeder nun, der bei Gott [bloß] an die Person denkt, macht drei Götter, und sagt, daß der eine Gott Schöpfer und Erhalter, der andere Seligmacher und Erlöser, und der dritte Erleuchter und Lehrer sei; jeder hingegen, der sich Gott nach dem Wesen denkt, macht Gott zu einem und sagt: Gott hat uns erschaffen, und Ebenderselbe hat uns erlöst und macht uns selig, und Er erleuchtet und unterrichtet uns auch: Daher der Grund, daß die, welche bei der Dreieinheit Gottes an die Person, und somit materiell denken, nach den Vorstellungen ihres Denkens, das materiell ist, aus dem einen Gott notwendig drei machen müssen, wobei sie jedoch wider ihr Denken gehalten werden zu sagen, daß eine Vereinigung dieser drei durch das Wesen bestehe, weil sie wie durch ein Gitter bei Gott auch an Sein Wesen gedacht haben. Darum, meine Schüler! Denket nach dem Wesen und aus diesem nach der Person; denn von der Person her über das Wesen denken heißt, materiell auch vom Wesen denken, hingegen dem Wesen gemäß sich die Person denken heißt, geistig auch von der Person denken. Weil die alten Heiden materiell von Gott und auch von Gottes Attributen dachten, so machten sie nicht nur drei sondern mehr Götter, bis gegen hundert; denn aus einem jeden Attribut machten sie einen Gott. Wisset, daß das Materielle nicht in das Geistige eingeht, sondern das Geistige in das Materielle. Ebenso ist es, wenn man sich den Nächsten bloß nach seiner äußeren Gestalt und nicht nach seiner Beschaffenheit denkt, desgleichen wenn man sich den Himmel bloß nach dem Ort und nicht nach der Liebe und Weisheit denkt, durch die der Himmel besteht. So verhält es sich mit allem und jedem, was im Wort steht; weswegen wer eine materielle Vorstellung von Gott und auch vom Nächsten und vom Himmel unterhält, in demselben gar nichts verstehen kann; das Wort ist ihm ein toter Buchstabe, und wenn er es liest, oder über dasselbe nachdenkt, so erscheint er von ferne wie ein totes Pferd. Die, welche ihr aus dem Himmel herabfahren saht, und die vor euren Augen wie zu toten Pferden wurden, waren solche, die das Auge der Vernunft hinsichtlich des Theologischen oder der geistigen Dinge der Kirche bei sich und anderen durch die besondere Lehrbestimmung verschlossen hatten, daß man den Verstand gefangennehmen müsse unter den Gehorsam ihres Glaubens, nicht bedenkend, daß der aus Religion verschlossene Verstand blind ist wie ein Maulwurf, und bloß Finsternis in ihm ist, ja eine solche Finsternis, die alles geistige Licht von sich stößt, den Einfluß desselben vom Herrn und aus dem Himmel zurückhält, und ihm im Fleischlich-Sinnlichen weit unter dem Gebiet der Vernunft in Glaubenssachen einen Riegel vorschiebt, das heißt, ihn neben die Nase setzt und in deren Knorpel festhält, infolgedessen er hernach die geistigen Dinge nicht einmal mehr riechen kann, daher denn einige so geworden sind, daß sie in Ohnmacht fallen, sobald sie einen Geruch von geistigen Dingen empfinden; unter dem Geruch aber verstehe ich eine Wahrnehmung. Dies sind die, welche aus Gott drei machen; sie sagen zwar, daß dem Wesen nach Gott einer sei, allein wenn sie ihrem Glauben gemäß beten, daß nämlich Gott der Vater Sich um des Sohnes Willen erbarmen und den Heiligen Geist senden möchte, so machen sie offenbar drei Götter. Sie können auch nicht anders, denn sie beten zu dem einen, daß er sich um des anderen willen erbarmen und den dritten senden möchte. Auf dieses lehrte sie ihr Lehrer vom Herrn, daß Er der eine Gott sei, in Dem die göttliche Dreieinheit ist.

624. Vierte Denkwürdigkeit. Als ich um Mitternacht vom Schlaf erwachte, sah ich in einiger Höhe gegen Osten einen Engel, der in der rechten Hand ein Blatt hielt, das im Sonnenlicht in blendendem Weiß erschien, und in dessen Mitte eine Schrift mit goldenen Buchstaben stand, und ich sah geschrieben: Ehe des Guten und Wahren. Aus der Schrift strahlte ein Glanz hervor, der in einen breiten Kreis um das Blatt her überging; dieser Kreis oder diese Einfassung erschien wie die Morgenröte zur Frühlingszeit erscheint.

Nach diesem sah ich den Engel mit dem Blatt in der Hand niedersteigen, und wie er niederstieg erschien das Blatt weniger und weniger hell, und jene Schrift, nämlich die Ehe des Guten und Wahren, verwandelte sich von der Goldfarbe in die Silber-, hernach in die Kupfer-, dann in die Eisenfarbe, und endlich in die Eisen- und Kupferrostfarbe, und zuletzt schien der Egel in ein dunkles Gewölk einzutreten und jenseits des Gewölkes auf die Erde zu kommen; und hier ward jenes Blatt, obgleich es noch in der Hand des Engels gehalten wurde, nicht mehr zu sehen. Dies geschah in der Geisterwelt, in der alle Menschen nach dem Tode zuerst zusammenkommen. Und nun redete mich der Engel mit den Worten an: Frage die, welche hierher kommen, ob sie mich sehen, oder etwas in meiner Hand; und es kam eine Menge, eine Schar von Morgen, eine Schar von Mittag, eine Schar von Abend, und eine Schar von Mitternacht, und ich fragte die Ankömmlinge aus dem Morgen und Mittag, die solche waren, die sich in der Welt der Gelehrsamkeit beflissen hatten, ob sie hier jemand bei mir, oder etwas in seiner Hand sehen; und alle sagen: Lediglich nichts. Ich fragte hernach die, welche von Abend und von Mitternacht angekommen und solche waren, die an die Worte der Gelehrten in der Welt geglaubt hatten und diese sagten, sie sehen auch nichts; doch sagten die letzten von diesen, die in der Welt in einfältigem Glauben aus der Liebtätigkeit, oder in einigem Wahren aus dem Guten gestanden hatten, nachdem die vorigen weggegangen waren, daß sie einen Mann mit einem Blatt sehen, einen Mann in anständiger Kleidung, und ein Blatt, auf dem Buchstaben geschrieben sind; und als sie die Augen darauf hinwandten, sagten sie, sie lesen: ‚Ehe des Guten und Wahren‘; und diese redeten den Engel an und baten ihn, er möchte sagen, was dies bedeute, und er sagte: Alles, was im ganzen Himmel, und alles, was in der ganzen Welt ist, ist von der Schöpfung her nichts als eine Ehe des Guten und Wahren, weil alles und jedes, sowohl was belebt und beseelt ist, als was nicht belebt und nicht beseelt ist, aus der Ehe des Guten und Wahren, und zu derselben geschaffen ist. Es gibt nichts, das bloß zum Wahren und nichts, das bloß zum Guten geschaffen wäre. Dieses und jenes, wenn vereinzelt, ist kein Etwas, sondern sie entstehen und werden durch die Ehe ein Etwas, das die Beschaffenheit der Ehe an sich trägt. Im Herrn Gott Schöpfer ist das göttliche Gute und das göttliche Wahre in seiner Substanz selbst; das Sein Seiner Substanz ist das göttliche Gute, und das Existieren Seiner Substanz ist das göttliche Wahre, und diese sind auch in ihrer Vereinigung selbst, denn in Ihm machen sie in unendlicher Weise eines aus. Weil diese zwei im Schöpfer selbst eins sind, so sind sie auch in allem und jedem von Ihm Geschaffenen eins; und dadurch ist auch der Schöpfer mit allem von Ihm Geschaffenen durch einen ewigen Bund, gleich dem der Ehe, verbunden. Weiter sagte der Engel, daß die Heilige Schrift, die vom Herr diktiert worden ist, im allgemeinen und im besonderen die Ehe des Guten und Wahren sei, (man sehe oben Nr. 248 - 253); und da die Kirche, die durch die Wahrheiten der Lehre gebildet wird, und die Religion, die durch das Gute des Lebens nach den Wahrheiten der Lehre gebildet wird, bei den Christen einzig aus der Heiligen Schrift ist, so ist offenbar, daß die Kirche im Allgemeinen und im Besonderen eine Ehe des Guten und Wahren ist. Eben das, was oben von der Ehe des Guten und Wahren gesagt worden, ward auch von der Ehe der Liebe und des Glaubens gesagt, denn das Gute ist Sache der Liebtätigkeit und das Wahre ist Sache des Glaubens. Nach diesen Worten erhob sich der Engel von der Erde, und nachdem er über das Gewölk hinübergefahren, stieg er in den Himmel empor, und nun glänzte das Blatt nach den Stufen des Emporsteigens, wie zuvor; und siehe, der Lichtkreis, der früher wie Morgenrot erschienen war, senkte sich jetzt herab und zerstreute das Gewölk, das Finsternis auf die Erde gebracht hatte, und es ward sonnenhell.

625. Fünfte Denkwürdigkeit. Als ich einst über die zweite Ankunft des Herrn nachdachte, erschien plötzlich ein Lichtglanz, der meine Augen stark angriff; weshalb ich aufsah und siehe, der ganze Himmel über mir schien lichthell, und vom Morgen gegen Abend hörte man daselbst in langer Reihe eine Verherrlichung; und es stand ein Engel bei mir und sagte: Diese Verherrlichung ist eine Verherrlichung des Herrn um Seiner Ankunft willen, und geschieht von den Engeln des östlichen und des westlichen Himmels. Aus dem südlichen und dem nördlichen Himmel hörte man nur ein liebliches Säuseln, und weil der Engel alles hörte, so sagte er zuerst zu mir: Die Verherrlichungen und Lobpreisungen des Herrn geschehen aus dem Wort; und bald darauf sagte er: Nun verherrlichen und preisen sie den Herrn insbesondere durch das, was beim Propheten Daniel gesagt worden: „Du hast Eisen mit Ton vermischt gesehen; sie werden jedoch nicht zusammenhängen. Aber in jenen Tagen wird der Gott der Himmel ein Reich aufstehen lassen, das in Ewigkeit nicht untergehen wird; es wird alle jene Reiche aufreiben und verzehren, selbst aber in Ewigkeit bestehen“: Da.2/43,44. Nach diesem hörte ich wie die Stimme eines Gesanges und sah tiefer im Osten einen Lichtglanz, noch heller schimmernd als den vorigen, und ich fragte den Engel: was verherrlichen sie dort? Und er sprach: Durch folgendes bei Daniel: „Ich war sehend in Gesichten der Nacht, und siehe mit den Wolken des Himmels war wie eines Menschen Sohn kommend, und Ihm ward gegeben die Herrschaft und das Reich, und alle Völker und Völkerschaften werden Ihn verehren, Seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergehen, und Sein Reich [ein solches], das nicht untergehen wird“: Da.7/13,14; außerdem preisen sie den Herrn durch folgendes in der Offenbarung: „Jesu Christo sei Herrlichkeit und Stärke; siehe, Er kommt mit den Wolken; Er ist das Alpha und Omega, der Anfang und das Ende, der Erste und der Letzte, Der da ist, und Der da War, und Der da kommen wird, der Allmächtige; ich Johannes hörte dies vom Menschensohn aus der Mitte der sieben Leuchter“: Offb.1/5- 7,[8,9],10-13; 22/[8],13; dann auch Matth.24/30,32. Ich schaute wieder in den östlichen Himmel, und er ward lichthell von der rechten Seite her, und die Lichthelle drang in die südliche Himmelswölbung ein, und ich hörte ein liebliches Getön, und fragte den Engel: was vom Herrn verherrlichen sie dort? Er sprach: Durch folgendes in der Offenbarung: „Ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde, und sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, herabsteigen von Gott aus dem Himmel, bereitet wie eine Braut für ihren Mann, und ich hörte eine starke Stimme aus dem Himmel, welche sprach: ‚Siehe eine Hütte Gottes bei den Menschen, und Er wird bei ihnen wohnen‘. Und der Engel redete mit mir, und sprach: ‚Komm, ich will dir die Braut, das Weib des Lammes zeigen‘, und er entrückte mich im Geist auf einen großen und hohen Berg, und zeigte mir die Stadt, das heilige Jerusalem“: Offb.21/1,2,[3],9,10. Auch durch die Worte: „Ich Jesus bin der glänzende Morgenstern; und der Geist und die Braut sprechen: Komm, und Er sprach: Ich komme schnell Amen, ja komm Herr Jesu!“: Offb.22/16,17,20. Nach diesem und mehrerem hörte man eine allgemeine Verherrlichung vom Morgen gegen den Abend des Himmels, und auch von Mittag gegen Mitternacht; und ich fragte den Engel: Was jetzt: Er sprach: Es ist aus dem Propheten folgendes: „Es wisse alles Fleisch, daß Ich Jehovah dein Heiland und dein Erlöser bin“: Jes.49/26. „So sprach Jehovah, der König Israels und sein Erlöser, Jehovah Zebaoth, Ich bin der Erste und der Letzte, und außer Mir ist kein Gott“: Jes.44/6. „Man wird an jenem Tage sagen: Siehe, dies ist unser Gott, Den wir erwartet haben, daß Er uns befreie, Dieser ist Jehovah, Den wir erwarteten“: Jes.25/9. „Die Stimme eines Rufers in der Wüste, bereitet dem Jehovah einen Weg, siehe der Herr Jehovah kommt im Starken, wie ein Hirt wird Er Seine Herde weiden“: Jes.40/3,5,10,11. „Ein Knabe ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben, Dessen Name ist Wunderbar, Rat, Gott, Held, Vater der Ewigkeit, Friedensfürst“: Jes.9/5.

„Siehe die Tage werden kommen, da Ich dem David einen gerechten Sproß erwecken werde, Der als König regieren wird, und dies Sein Name, Jehovah, unsere Gerechtigkeit“: Jer.23/5,6; 33/15,16. „Jehovah Zebaoth ist Sein Name, und dein Erlöser, der Heilige Israels, der Gott der ganzen Erde wird Er heißen“: Jes.54/5.

„An jenem Tage wird Jehovah König über die ganze Erde sein, an jenem Tage wird Jehovah einer sein, und Sein Name einer“: Sach.14/9. Als ich dies gehört und verstanden hatte, schlug mein Herz hoch auf, und ich ging freudig nach Hause, und kehrte daselbst aus meinem geistigen Zustand wieder in den körperlichen zurück, in dem ich diese Dinge, die ich gehört und gesehen hatte, aufschrieb.