IV. Die Menge der wie in einem Buendel zusammenhängenden Wahrheiten erhöht und vervollkommnet den Glauben  

349. Aus der Auffassung des Glaubens, die man heutzutage hat, läßt sich nicht erkennen, daß der Glaube in seinem Umfang ein Inbegriff von Wahrheiten ist, und noch weniger, daß der Mensch etwas dazu beitragen kann, sich den Glauben zu verschaffen, während doch der Glaube seinem Wesen nach Wahrheit ist (denn er ist die Wahrheit in ihrem Licht, und daß, so wie die Wahrheit, so auch der Glaube erworben werden kann: wer kann nicht, wenn er will, an den Herrn sich wenden, und wer kann nicht, wenn er will, Wahrheiten aus dem Wort sammeln? Und alle Wahrheit im Wort und aus dem Wort leuchtet, die Wahrheit im Licht aber ist der Glaube; der Herr, Der das Licht selbst ist, fließt bei jedem Menschen ein, und in wem die Wahrheiten aus dem Wort sind, in dem macht Er, daß sie leuchten und so Bestandteile des Glaubens werden; und dies ist es, was der Herr bei Johannes sagt: „Damit sie im Herrn bleiben und Seine Worte in ihnen“: Joh.15/7; die Worte des Herrn sind Wahrheiten. Damit man aber gehörig begreife, daß die Menge der wie in einem Bündel zusammenhängenden Wahrheiten den Glauben erhöht und vervollkommnet, so ist die Abhandlung in folgende Momente zu zerlegen:

1. Die Wahrheiten des Glaubens können ins Unendliche vervielfältigt werden.

2. Es findet eine Zusammenordnung derselben in Reihen, somit wie in kleinere Bündel statt.

3. Der Glaube wird je nach der Menge und dem Zusammenhang derselben vervollkommnet.

4. Die Wahrheiten, wie zahlreich sie auch seien, und wie verschieden sie erscheinen, machen vom Herrn her, Der das Wort, der Gott des Himmels und der Erde, der Gott alles Fleisches, der Gott des Weinbergs oder der Kirche, der Gott des Glaubens, das Licht, die Wahrheit und das ewige Leben selbst ist, doch nur eines aus.

350. 1. Die Wahrheiten des Glaubens können ins Unendliche vervielfältigt werden.

Dies erhellt aus der Weisheit der Engel des Himmels, sofern diese in Ewigkeit fortwächst. Die Engel sagen auch, es gebe nirgends eine Grenze für die Weisheit, und die Weisheit stamme nirgend anderswoher, als aus den göttlichen Wahrheiten, sofern sie auf analytischem Wege mittelst des vom Herrn einfließenden Lichtes in Formen zerlegt werden; die menschliche Einsicht, die wahrhaft Einsicht ist, stammt auch nirgend anderswoher. Die Möglichkeit der Vervielfältigung des göttlichen Wahren ins Unendliche rührt daher, daß der Herr das göttliche Wahre selbst oder das Wahre in seiner Unendlichkeit ist und alle zu Sich zieht. Allein der Strömung des Anziehens können die Engel und Menschen, weil sie endlich sind, nur in ihrem bestimmten Maße folgen, während jedoch das Streben der Anziehung unausgesetzt in Ewigkeit fortdauert.

Das Wort des Herrn ist ein Abgrund von Wahrheiten, aus dem alle Engelweisheit stammt, obgleich es vor dem Menschen, der nichts von dessen geistigem und himmlischen Sinn weiß, nur wie das Wasser in einem Krug erscheint. Die Vervielfältigung der Wahrheiten des Glaubens ins Unendliche kann mit den Samen der Menschen verglichen werden, aus deren einem die Familien in alle Ewigkeit fortgepflanzt werde können. Die Fruchtbarkeit der Wahrheiten des Glaubens kann auch verglichen werden mit der Fruchtbarkeit der Feld- und Gartensamen, die sich zu Myriaden von Myriaden und in Ewigkeit fortpflanzen können. Unter dem Samen wird im Wort auch nichts anderes verstanden, als das Wahre, unter dem Acker die Lehre und unter dem Garten die Weisheit. Das menschliche Gemüt ist wie ein Boden, dem geistige und natürliche Wahrheiten wie die Samen eingepflanzt werden und ohne Ende vervielfältigt werden können; dies entlehnt der Mensch von der Unendlichkeit Gottes, Der mit Seinem Licht und Seiner Wärme, und mit Seiner Kraft zu zeugen, beständig innewohnt.

351. 2. Es findet eine Zusammenordnung der Wahrheiten des Glaubens in Reihen, somit wie in kleinere Bündel statt.

Daß dem so ist, weiß man noch nicht, und man weiß es nicht, weil die geistigen Wahrheiten, aus denen das ganze Wort zusammengewebt ist, wegen des mystischen und rätselhaften Glaubens, der die ganze heutige Theologie ausmacht, nicht zum Vorschein kommen konnten, und darum wie Fruchtbehälter in die Erde versanken. Damit man wisse, was verstanden wird unter den Reihen und Bündeln, soll es erklärt werden: Das erste Kapitel dieses Buches, welches von Gott dem Schöpfer handelt, ist in Reihen abgeteilt, deren erste die von der Einheit Gottes ist, die zweite vom Sein Gottes oder Jehovah, die dritte von der Unendlichkeit Gottes, die vierte vom Wesen Gottes, welches die göttliche Liebe und die göttliche Weisheit ist, die fünfte von der Allmacht Gottes und die sechste von der Schöpfung. Die Abschnitte einer jeden bilden wieder Reihen und fassen die darin enthaltenen Dinge wie in Bündel zusammen. Diese Reihen im allgemeinen und im besonderen, somit in Verbindung und einzeln für sich, enthalten Wahrheiten, welche je nach der Menge und zugleich dem Zusammenhang den Glauben erhöhen und vervollkommnen. Wer nicht weiß, daß das menschliche Gemüt organisiert ist, oder daß es ein geistiger Organismus ist, der in einen natürlichen Organismus ausläuft, in dem und nach dem das Gemüt seine Vorstellungen bildet oder denkt, muß notwendig meinen, die Wahrnehmungen, Gedanken und Vorstellungen seien nichts anderes als Ausstrahlungen und Variationen des Lichtes, die in das Haupt einfließen und Gebilde darstellen, die der Mensch sieht und als Gründe anerkennt; allein dies ist eine Verrücktheit; denn jeder weiß, daß das Haupt mit den Gehirnen angefüllt ist, und daß die Gehirne organisiert sind, und daß das Gemüt in ihnen wohnt, und daß dessen Vorstellungen darin befestigt werden und bleiben, so wie sie angenommen und begründet worden sind. Es entsteht also die Frage: Wie ist jene Organisation beschaffen?

Die Antwort ist: Sie ist eine Zusammenordnung aller Teile in Reihen, wie in Bündel, und die Wahrheiten, die dem Glauben angehören, sind so zusammengeordnet. Daß dem so ist, kann durch folgendes beleuchtet werden: Das Gehirn besteht aus den zwei Substanzen, von denen die eine die drüsenhaltige ist, und die Rinden- und die aschgraue Substanz heißt, die andere aber aus Fibern besteht und die Marksubstanz heißt. Die erste Substanz, welche drüsenhaltig ist, ist in Kämme abgeteilt, gleich den Trauben am Weinstock, diese Kammabteilungen sind ihre Reihen; die andere Substanz, welche die Marksubstanz heißt, besteht aus fortlaufenden Verbündelungen von Fäserchen, die aus den Drüsen der vorigen Substanz hervorgehen; diese Zusammenbündelungen sind ihre Reihen. Alle Nerven, die daraus hervorgehen und in den Körper hinabgelassen werden, um ihre verschiedenen Verrichtungen zu versehen, sind nichts als Büschelchen und Bündelchen von Fibern, desgleichen alle Muskeln, und im allgemeinen alle inneren Teile und Organe des Körpers. Diese und jene sind so beschaffen, weil sie den Reihen entsprechen, in die der Organismus des Gemüts zusammengeordnet ist. Überdies gibt es in der ganzen Natur nichts, das nicht in Reihen zusammengebündelt wäre: jeder Baum, jedes Gebüsch, Gesträuch und Hülsengewächs, ja jede Ähre und jedes Hälmchen im Ganzen und in seinen einzelnen Teilen ist so beschaffen. Der allgemeine Grund davon ist aber, weil die göttlichen Wahrheiten so zusammengebildet sind; denn man liest, daß alles durch das Wort, das heißt, durch das göttliche Wahre, geschaffen wurde, und daß auch die Welt durch dasselbe gemacht wurde: Joh.1/1f. Hieraus kann man sehen, daß, wäre nicht im menschlichen Gemüt eine solche Zusammenordnung von Substanzen, der Mensch gar kein analytisches Vernunftvermögen hätte, das jeder nur hat gemäß der Zusammenordnung, somit gemäß der Menge der wie in einem Bündel zusammenhängenden Wahrheiten, und die Zusammenordnung gemäß dem Gebrauch der Vernunft aus der Freiheit.

352. 3. Der Glaube wird je nach der Menge und dem Zusammenhang derselben vervollkommnet.

Dies folgt aus dem oben Gesagten, und stellt sich vor jedem heraus, der die Gründe zusammenfaßt und durchschaut, was vervielfältigte Reihen bewirken, wenn sie als eines zusammenhängen; denn alsdann befestigt und begründet das eine das andere, und sie bilden zusammen eine Form, und wenn diese in Tätigkeit gesetzt wird, so stellen sie eine Handlung dar. Da nun der Glaube seinem Wesen nach Wahrheit ist, so folgt, daß er je nach der Menge und dem Zusammenhang der Wahrheiten mehr und vollkommener geistig wird, somit weniger und weniger sinnlich-natürlich; denn er wird in eine höhere Region des Gemüts erhoben, von wo aus er unter sich Scharen von Begründungen für sich in der Natur der Welt erblickt. Der wahre Glaube wird durch die Menge der wie in einem Bündel zusammenhängenden Wahrheiten auch lichtvoller, faßlicher, evidenter und klarer; er wird auch fähiger, mit dem Guten der Liebtätigkeit verbunden und infolgedessen dem Bösen abgeneigter zu werden, und allmählich auch den verführerischen Reizen des Auges und den Lüsten des Fleisches mehr entfremdet, folglich in sich glücklicher zu werden; er wird besonders mächtiger gegen das Böse und Falsche, und somit mehr und mehr lebendig und seligmachend.

353. Oben ist gesagt worden, daß jede Wahrheit im Himmel leuchte, und daß somit die leuchtende Wahrheit der Glaube seinem Wesen nach sei; weshalb des Glaubens Schönheit und Würde infolge jener Erleuchtung durch die Vervielfältigung seiner Wahrheiten verglichen werden kann mit mancherlei Formen, Gegenständen und Gemälden, die aus verschiedenen, je nach den Übereinstimmungen, aufgetragenen Farben bestehen; mithin mit den vielfarbigen Edelsteinen auf dem Brustschild Aharons, die zusammen Urim und Thummim hießen; desgleichen mit den kostbaren Steinen, aus den die Grundlagen der Mauer des neuen Jerusalems erbaut werden sollen, wovon in der Offenbarung Kap.21; er kann auch verglichen werden mit den vielfarbigen Edelsteinen in einer Königskrone. Die kostbaren Steine bedeuten auch wirklich die Wahrheiten des Glaubens. Ein Vergleich läßt sich auch machen mit der Schönheit des Regenbogens, und mit der Schönheit einer blumigen Aue, und auch eines aufblühendes Gartens zur Zeit des ersten Frühlings. Das Licht und die Herrlichkeit des Glaubens infolge der Menge der ihn bildenden Wahrheiten kann verglichen werden mit Erleuchtung der Tempel durch die vervielfältigten Kronleuchter, der Häuser durch die Kerzen und der Straßen durch die Lampen. Die Erhöhung des Glaubens durch die Menge der Wahrheiten kann beleuchtet werden durch den Vergleich mit der Hebung des Tones und der harmonischen Begleitung vieler musikalischer Instrumente in einem Konzert, und auch mit der Erhöhung des Wohlgeruchs durch das Zusammenbinden süß duftender Blumen, und so weiter. Die Macht des durch eine Vielheit von Wahrheiten gebildeten Glaubens gegen das Falsche und Böse kann verglichen werden mit der Festigkeit, die ein Tempel erhält durch gute Legung und Fügung der Steine, und durch die an seinen Mauern aufgeführten und seine Kuppel tragenden Säulen. Auch kann sie verglichen werden mit einem im Viereck aufgestellten geschlossenen Heer, in dem die Krieger Seite an Seite sich fest anschließen und so einen Kraftkörper bilden und als solcher tätig sind. Sie kann endlich auch verglichen werden mit den Muskeln, von denen der ganze Körper rings umflochten ist, und die, so zahlreich und voneinander entfernt sie auch sind, doch eine einzige Macht in den Tätigkeiten bilden, und so weiter.

354. 4. Die Wahrheiten des Glaubens, so zahlreich sie auch sind, und so verschieden sie erscheinen, machen doch vom Herrn her, Der das Wort, der Gott des Himmels und der Erde, der Gott alles Fleisches, der Gott des Weinbergs oder der Kirche, der Gott des Glaubens, und das Licht, die Wahrheit und das ewige Lieben ist, nur eines aus.

Die Wahrheiten des Glaubens sind mannigfaltig und erscheinen vor dem Menschen als verschieden, so zum Beispiel als andere von Gott dem Schöpfer, als andere vom Herrn Erlöser, als andere vom Heiligen Geist und der göttlichen Wirksamkeit, als andere vom Glauben und der Liebtätigkeit, und als andere vom freien Willen, von der Buße, Umbildung und Wiedergeburt, Zurechnung, und so weiter; dennoch aber machen sie eins aus im Herrn, und beim Menschen vom Herrn her, wie die vielen Reben an einem Weinstock: Joh.15/1f. Denn der Herr verbindet die zerstreuten und getrennten Wahrheiten wie in eine Form, in der sie einen einzigen Anblick darbieten und eine Handlung darstellen. Dies kann beleuchtet werden durch Vergleich mit den Gliedmaßen, inneren Teilen und Organen in einem Körper; obwohl diese mannigfaltig, und vor dem Auge des Menschen verschieden sind, so empfindet doch der Mensch, der eine allgemeine Form derselben ist, nur eines, und wenn er aus allen tätig ist, ist er doch nur wie aus einem tätig. Ähnliche Bewandtnis hat es mit dem Himmel: obwohl dieser in unzählige Gesellschaften abgeteilt ist, erscheint er doch vor dem Herrn als eines; daß er wie ein Mensch ist, ist oben gezeigt worden. Es verhält sich damit auch wie mit einem Reich: obwohl dieses in viele Verwaltungen, und auch in Provinzen und Städte abgeteilt ist, macht es doch unter einem Könige, bei dem Gerechtigkeit und Gericht ist, nur eines aus. Daß es sich mit den Wahrheiten des Glaubens, vermöge welcher die Kirche Kirche ist, vom Herrn aus ebenso verhält, hat seinen Grund darin, daß der Herr das Wort ist, der Gott des Himmels und der Erde, der Gott alles Fleisches, der Gott des Weinbergs oder der Kirche, der Gott des Glaubens und das Licht selbst, die Wahrheit und das ewige Leben selbst. Daß der Herr das Wort, und so alles Wahre des Himmels und der Kirche ist, erhellt bei Joh.1/1,14: „Das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort, und das Wort ward Fleisch“. Daß der Herr der Gott des Himmels und der Erde ist, erhellt bei Matth.28/18: „Jesus sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden“. Daß der Herr der Gott alles Fleisches ist, bei Joh.17/2: „Der Vater hat dem Sohne Macht über alles Fleisch gegeben“. Daß der Herr der Gott des Weinbergs oder der Kirche ist, bei Jes.5/1,2: „Einen Weinberg hatte mein Geliebter“; und bei Joh.15/5: „Ich bin der Weinstock und ihr die Reben“. Daß der Herr der Gott des Glaubens sei, bei Paulus, Php.3/9: „Du hast die Gerechtigkeit, die aus dem Glauben Christi ist, aus Gott für den Glauben“. Daß der Herr das Licht selbst ist, bei Joh.1/9: „Er war das wahrhaftige Licht, das jeden Menschen erleuchtet, der in die Welt kommt“; und anderwärts: „Jesus sagte: Ich bin als das Licht in die Welt gekommen, auf daß jeder, der an Mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe“: Joh.12/46. Daß der Herr die Wahrheit selbst ist, bei Joh.14/6: „Jesus sagte: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“. Daß der Herr das ewige Leben ist, bei 1Joh.5/20,21: „Wir wissen, daß der Sohn Gottes (in die Welt) gekommen ist, damit wir die Wahrheit erkennen, und wir sind in der Wahrheit, in Jesu Christo; Dieser ist der wahre Gott und das ewige Leben“. Diesem ist noch beizufügen, daß der Mensch um seiner Geschäfte in der Welt willen sich nur wenige Wahrheiten des Glaubens erwerben kann; dennoch aber, wenn er sich an den Herrn wendet und Ihn allein verehrt, so tritt er ein in das Vermögen, alle Wahrheiten zu erkennen; weshalb jeder wahre Verehrer des Herrn, sobald er irgendeine Wahrheit des Glaubens hört, sie sogleich sieht, anerkennt und in sich aufnimmt; der Grund ist: weil der Herr in ihm ist, so ist er im Herrn, folglich ist das Licht der Wahrheit in ihm und er im Licht der Wahrheit; denn, wie oben gesagt worden, der Herr ist das Licht selbst und die Wahrheit selbst. Dies kann durch folgende Erfahrung bestätigt werden: Ich bekam einen Geist zu sehen, der in Gesellschaft anderer als einfältig erschien; weil er aber den Herrn allein als Gott des Himmels und der Erde anerkannte, und diesen seinen Glauben durch einige Wahrheiten aus dem Wort befestigte, ward er in den Himmel unter die weiseren Engel erhoben, und es wurde mir gesagt, daß er dort ebenso weise sei, wie jene, ja daß er, ganz wie aus sich, Wahrheiten in Menge ausgesprochen habe, von denen er früher gar nichts gewußt hatte. In gleichem Zustand werden diejenigen sein, die in die neue Kirche des Herrn kommen werden; dies ist auch der Zustand, der bei Jer.31/33,34 beschrieben wird: „Dies soll der Bund sein, den Ich mit dem Haus Israel schließen werde nach diesen Tagen: Ich werde Mein Gesetz in ihre Mitte geben und auf ihr Herz es schreiben; nicht mehr wird ein Mann seinen Genossen lehren, noch ein Mann seinen Bruder und sprechen: Erkennet den Herrn, denn alle werden Mich erkennen, vom Kleinsten derselben bis zum Größten derselben“. Es wird auch derjenige Zustand sein, der bei Jesajas beschrieben wird: „Ein Sproß wird ausgehen aus Jischais Stamm, es wird die Wahrheit Seiner Hüften Gürtel sein; dann wird der Wolf beim Lamme weilen, und der Pardel bei den Böckchen lagern; spielen wird der Säugling über dem Loch der Natter, und über des Basilisken Höhle der Entwöhnte seine Hand ausstrecken, weil die Erde voll wird sein von der Erkenntnis des Jehovah, gleichwie das Meer die Wasser decken. An jenem Tage werden des Jischai Wurzel die Völkerschaften suchen und Seine Ruhe wird Seine Herrlichkeit“: Jes.11/[1,5],6-10.